Die Hyundai Motor Group schockt die Konkurrenz mit einer strategischen Personalentscheidung, die das Potenzial hat, den Wettlauf um humanoide Roboter neu zu definieren. Der südkoreanische Konzern holt sich Milan Kovac ins Boot – ausgerechnet jenen Mann, der bis Juni 2024 Teslas Optimus-Programm leitete. Gleichzeitig kündigt die deutsche Tochter Allane eine kräftige Expansion an. Anleger reagieren elektrisiert.
Ex-Tesla-Chef soll Roboter-Imperium aufbauen
Am 16. Januar 2026 gab Hyundai bekannt, Kovac als Berater und Kandidaten für den Aufsichtsrat der US-Tochter Boston Dynamics zu gewinnen. Der Ingenieur, der bei Tesla ab 2022 als Director of Optimus and Autopilot Engineering fungierte, soll nun die Robotik-Sparte des koreanischen Konzerns auf ein neues Level heben. Die Ansage ist klar: Hyundai will die Konvergenz von KI und Robotik zur Kernkompetenz machen.
Kovac wird an strategischen Diskussionen über die mittelfristige Ausrichtung der gesamten Robotik-Plattformen teilnehmen – von Spot über Stretch und Orbit bis hin zu Atlas. Letzterer sorgte bereits eine Woche zuvor auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas für Aufsehen: Hyundai präsentierte dort die Serienversion des humanoiden Atlas-Roboters und kündigte an, bis 2028 eine Fabrik mit einer Jahreskapazität von 30.000 Einheiten hochzuziehen.
Börse dreht durch – Aktie steigt um 34 Prozent
Die Reaktion der Anleger ließ nicht lange auf sich warten. Seit der Atlas-Präsentation auf der CES kletterte der Kurs der Hyundai Motor-Aktie um mehr als 34 Prozent – und das in nur einer Woche. Zum Vergleich: Der südkoreanische Leitindex KOSPI legte im selben Zeitraum lediglich 7 Prozent zu. Die Botschaft ist eindeutig: Der Markt traut Hyundai zu, im Segment der physischen künstlichen Intelligenz eine dominierende Rolle zu spielen.
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Physische KI umfasst dabei alle Systeme, bei denen Algorithmen in Hardware eingebettet sind und autonom Entscheidungen auf Basis realer Daten treffen – von Robotik über Smart Factories bis hin zu autonomem Fahren. Hyundai selbst geht davon aus, dass humanoide Roboter das größte Segment dieses Marktes werden.
Doppelschlag: Auch autonomes Fahren wird aufgerüstet
Doch damit nicht genug. Am 14. Januar 2026 – nur zwei Tage vor der Kovac-Meldung – holte Hyundai mit Park Min-woo einen weiteren hochkarätigen Experten. Der Ex-Tesla- und Nvidia-Ingenieur übernimmt die Leitung der Advanced Vehicle Platform Division und wird CEO von 42dot, Hyundais Entwicklungseinheit für Software-definierte Fahrzeuge und autonomes Fahren. Die Parallele ist offensichtlich: Hyundai fischt gezielt in Teslas Talentpool.
Allane-Deal: Leasing-Offensive in Deutschland
Während die Robotik-Strategie weltweit für Furore sorgt, zieht Hyundai in Europa nach. Die deutsche Allane SE, ein börsennotierter Mobilitätsdienstleister, gab am 16. Januar 2026 bekannt, dass sie das Leasingneugeschäft der Hyundai Capital Bank Europe übernehmen will. Die Evaluierungsphase ist abgeschlossen, nun stehen noch finale Gremienbeschlüsse aus.
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Sollte der Deal über die Bühne gehen, erwartet Allane bereits für 2026 einen deutlichen Anstieg der Vertragszahlen im Geschäftsbereich Captive. Das Vorhaben zeigt: Hyundai will nicht nur in der Technologie, sondern auch in der Vermarktung stärker auf Eigenregie setzen und die Wertschöpfungskette straffen.
Zukunftswette mit System
Was diese Personalrochaden und strategischen Schachzüge vereint, ist ein klarer Plan: Hyundai positioniert sich als Technologiekonzern der nächsten Generation. Die Investition in humanoide Roboter und physische KI ist keine Spielerei, sondern eine Wette auf einen Milliardenmarkt. Mit Kovac und Park holt sich der Konzern zwei Männer, die bei Tesla und Nvidia das Handwerk gelernt haben – und nun den Spieß umdrehen sollen.
Bleibt die Frage: Kann Hyundai tatsächlich mit Tesla und anderen Tech-Riesen mithalten? Die jüngste Kursrally legt nahe, dass Investoren genau das glauben. Ob die 30.000 Roboter pro Jahr ab 2028 Realität werden, wird sich zeigen. Eines ist jedoch klar: Die Weichen sind gestellt.
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