Hyundai Mobis hat heute die Gründung der „Quad Alliance“ bekannt gegeben – eine globale Technologieallianz mit drei europäischen Schwergewichten: ZEISS (Deutschland), tesa (Deutschland) und Saint-Gobain Sekurit (Frankreich). Ziel ist die Massenproduktion holografischer Windschutzscheiben-Displays (HWD) ab 2029. Die Nachricht dürfte bei Investoren für Aufhorchen sorgen.
Die vier Partner haben sich aufgeteilt, was sie am besten können: Hyundai Mobis übernimmt Systemdesign und Integration des kompletten HWD-Systems samt Bildprojektor. ZEISS steuert das optische Design und die Entwicklung der Master-Folie bei. tesa verantwortet die präzise Massenreplikation der holografischen Folien. Sekurit kümmert sich um den Präzisionsprozess der Folienverklebung auf der Windschutzscheibe.
Revolution im Cockpit?
Was macht diese Technologie so besonders? HWD verwandelt die Frontscheibe des Fahrzeugs in ein riesiges Display – ganz ohne separaten physischen Bildschirm. Fahrer können Fahrinformationen auf Augenhöhe ablesen, ohne den Blick abzuwenden. Das System nutzt eine spezielle holografische optische Element-Folie (HOE), die ins Windschutzscheibenglas laminiert wird.
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Die technischen Specs lesen sich beeindruckend: Die HOE-Folie erreicht eine Durchlässigkeit von über 92 Prozent – Klarglasniveau. Mit einer Helligkeit von mehr als 10.000 Nits übertrifft sie LED-Werbetafeln im Freien um das Doppelte. Selbst bei hellem Tageslicht bleibt die Bildqualität klar. Das System unterstützt 4K-Auflösung und ist für höhere Auflösungen ausgelegt, wenn sich die Projektionstechnologie weiterentwickelt.
Ein cleveres Sicherheitsfeature: Der Fahrer sieht den Beifahrer-Bildschirm nicht. Dank der präzisen Lichtumlenkung des HOE kann der Beifahrer während der Fahrt Videos schauen oder spielen, ohne den Fahrer abzulenken. Flexible Eyebox-Designs ermöglichen eine Dual-Eyebox-Fähigkeit für geteilte Inhalte.
One-Stop-Lösung statt Stückwerk
Die Allianz etabliert eine „One-Stop-Supply-Chain-Lösung“ – vom optischen Design über HOE-Replikation bis zur Systemmontage. Für Autohersteller bedeutet das: kürzere Entwicklungszeiten, reduzierte Komplexität, validierte Industrietechnologie. Hyundai Mobis sichert sich damit nicht nur technologische Führung, sondern auch die Kontrolle über Qualität und Zuverlässigkeit der Massenproduktion.
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Erste Erfolge sind bereits sichtbar. Auf der CES 2026 im Januar in den USA gewann Hyundai Mobis mit der Technologie einen Innovation Award. Das Unternehmen hatte fortschrittliche Modelle zuvor auch auf der deutschen IAA und der Shanghai Motor Show präsentiert. Jung Soo-kyung, Executive Vice President und Leiter des Geschäftsbereichs Automotive Electronics bei Hyundai Mobis, erklärt: „Wir werden unseren Kunden einen differenzierten Mehrwert bieten und unser Image als führender Anbieter innovativer Technologien auf dem globalen Markt fest etablieren.“
Gewicht runter, Effizienz rauf
Die Vorteile gegenüber konventionellen Head-up-Displays (PHUD) sind erheblich. Das HWD-Paket ist mit weniger als 1,5 Liter kompakt. Die flexible PGU-Platzierung (Picture Generation Unit) ermöglicht Anpassungen an gekrümmte Oberflächen. Das reduziert Gewicht, verbessert die Lichtnutzungseffizienz und senkt CO2-Emissionen. Herkömmliche Displays konkurrieren oft um Platz im Cockpit, erzeugen visuelle Unordnung und erhöhen Energieverbrauch.
Das Interesse großer Automobilhersteller ist laut Hyundai Mobis bereits geweckt. Die Partner stimmen nun ihre Roadmaps, Entwicklungsressourcen und Qualifizierungsprozesse aufeinander ab. Ziel ist ein planbarer, risikominimierter Übergang in die Serienproduktion bis 2029.
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