IBM und die USTA haben am Mittwoch eine fünfjährige Verlängerung ihrer Partnerschaft angekündigt. IBM soll damit bis 2031 offizieller KI- und Cloud-Partner der US Open bleiben. Die von IBM betriebenen digitalen Plattformen des diesjährigen Turniers verzeichneten nach Unternehmensangaben mehr als 270 Millionen Interaktionen.
Sportangebote und Unternehmensanwendungen
Auch mit Scuderia Ferrari HP baut IBM seine Zusammenarbeit aus: Beide Partner kündigten am 22. Oktober eine Erweiterung ihres KI-gestützten Angebots für Fans an. Die Ankündigung erfolgte im Vorfeld des Großen Preises der USA.
Im Geschäft mit Unternehmensanwendungen erweiterten IBM und Oracle am Montag ihre strategische Partnerschaft um neue KI- und Hybrid-Cloud-Funktionen.
Am Dienstag stellte IBM zudem Funktionen für Identitäten, Zugriffskontrollen und die Steuerung von KI-Agenten vor. Sie betreffen HashiCorp Vault und watsonx Orchestrate. Nach Unternehmensangaben sind einige Funktionen allgemein verfügbar; andere befinden sich in einer öffentlichen oder technischen Vorschau.
Softwarewachstum unter genauer Beobachtung
Die jüngsten Geschäftszahlen hatten dagegen Fragen zur Beständigkeit des Softwarewachstums ausgelöst. Reuters berichtete am 22. Oktober, dass rund $250 Millionen des Softwarewachstums aus Abschlüssen stammten, die aus dem zweiten Quartal verschoben worden waren. Anleger hätten deshalb hinterfragt, wie nachhaltig die Erholung ausfalle.
IBM hatte am 21. Oktober für das dritte Quartal 2026 einen Umsatz von $17,1 Milliarden gemeldet. Das entsprach einem Zuwachs von 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Trotz eines angehobenen Wachstumsausblicks für Software ließ IBM seine Prognose für das gesamte Umsatzwachstum unverändert. Für das Gesamtjahr erwartete das Unternehmen weiterhin einen währungsbereinigten Zuwachs von 4 bis 5 Prozent.
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