Confluent, ein Unternehmen von IBM, hat am Mittwoch seine Datenarchitektur Streamhouse angekündigt. Sie soll KI mit Geschäftskontext in Echtzeit versorgen. Zugleich ergänzte Confluent seine Data Streaming Platform um Abfragefunktionen und machte Lightning Tables auf AWS allgemein verfügbar.

Datenzugriff und Kontrolle von KI-Agenten

Nach Unternehmensangaben umfasst die Ankündigung damit sowohl eine neue Architektur als auch zusätzliche Funktionen der bestehenden Plattform. Die allgemeine Verfügbarkeit auf AWS bezieht sich auf Lightning Tables.

Bei der Verwaltung von KI-Agenten meldete IBM am Dienstag ebenfalls eine Neuerung: Agent Identity wurde in watsonx Orchestrate allgemein verfügbar. Die Funktion stattet Agenten nach IBM-Angaben mit überprüfbaren Identitäten aus. Zum Funktionsumfang gehören außerdem Prüfprotokolle und eine Abschaltfunktion.

Unternehmen können die Agenten in IBM Verify oder Microsoft Entra registrieren. IBM beschreibt Agent Identity als ein koordiniertes System, mit dem Unternehmen Identitäten von KI-Agenten registrieren, Berechtigungen delegieren und Regeln durchsetzen sowie überwachen können.

Bereits am 27. Oktober hatte IBM Erweiterungen für Identität, Zugriffskontrolle, Erkennung und Bewertung von Unternehmens-KI-Agenten angekündigt. Zu den damals vorgestellten Neuerungen gehörten Erweiterungen von HashiCorp Vault sowie Integrationen von Technologien von IBM, HashiCorp und NVIDIA.

Quantenrechner als weiterer Forschungsschwerpunkt

Im Quantencomputing stellten IBM und seine Partner gestern ein betriebsbereites IBM Quantum System Two in den Hyde Park Labs vor. Der von der University of Chicago beherbergte Rechner ist laut IBM der erste Quantencomputer des Unternehmens in Illinois.

Das System arbeitet mit dem Prozessor IBM Quantum Nighthawk. Nach Angaben von IBM soll es in den Illinois Quantum and Microelectronics Park umziehen, sobald dessen Campus fertiggestellt ist.