IBM meldet starke Zahlen und treibt den Bau von Quantencomputern voran. Institutionelle Investoren greifen nach der Aktie. Parallel formiert sich ein gewaltiger Konkurrent. Microsoft bläst mit einer Milliarden-Investition zur Attacke auf das lukrative Beratungsgeschäft.
Harte Konkurrenz im KI-Sektor
Microsoft gründet eine neue Firma für künstliche Intelligenz. Dafür investiert der Windows-Konzern 2,5 Milliarden US-Dollar. Das Ziel: Unternehmen sollen KI-Prototypen schneller in den laufenden Betrieb übernehmen. Damit zielt Microsoft direkt auf das Geschäftsmodell von IBM ab. Der etablierte IT-Dienstleister verdient sein Geld genau mit solchen Beratungsleistungen.
Die operative Lage bei IBM ist derweil stabil. Im ersten Quartal stieg der Umsatz um 9,5 Prozent auf 15,92 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn je Aktie lag mit 1,91 Dollar klar über den Analystenprognosen.
Großanleger honorieren diese Entwicklung. HB Wealth Management stockte seine Position zuletzt um 8,4 Prozent auf. Auch QRG Capital Management kaufte nach. Aktionäre erhalten parallel dazu eine leicht erhöhte Dividende von 1,69 US-Dollar je Aktie.
Quantensprung in Indien
Das Management blickt bereits weiter nach vorn. IBM baut einen der ersten physischen Quantencomputer in Indien. Das Projekt entsteht in Zusammenarbeit mit Tata Consultancy Services im Bundesstaat Andhra Pradesh.
Die Anlage soll bis September 2026 starten. Sie basiert auf dem neuen 156-Qubit-Heron-Prozessor. Die indische Regierung flankiert den Aufbau über ihre nationale Quantenmission mit Fördermitteln in Höhe von 6.000 Crore Rupien.
Analysten sehen Kurspotenzial
Die IBM-Aktie zeigt sich in der aktuellen Marktrotation robust. Am Freitag schloss das Papier bei 251,50 Euro. Auf Wochensicht verbuchen Anleger einen Gewinn von 5,76 Prozent.
Technisch sieht das Bild solide aus. Der Kurs notiert 13,37 Prozent über seiner 50-Tage-Linie. Bis zum Jahreshoch bleibt damit noch klarer Spielraum nach oben.
Analysten bewerten die Aussichten mehrheitlich positiv. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 306,76 US-Dollar. Barclays rät zur Übergewichtung und peilt 350 Dollar an, die DZ Bank ruft 295 Dollar auf.
Der IT-Konzern operiert derzeit aus einer Position der Stärke. Die soliden Quartalszahlen und lukrative Zukunftsprojekte federn die Risiken durch neue Mitbewerber ab. Hält die Unterstützung an der kurzfristigen Durchschnittslinie, rückt das bisherige Jahreshoch für die Aktie wieder in greifbare Nähe.
IBM-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue IBM-Analyse vom 4. Juli liefert die Antwort:
Die neusten IBM-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für IBM-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 4. Juli erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
IBM: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


