IBM hat am Donnerstag gemeinsam mit dem Oak Ridge National Laboratory und AMD eine Plattform zur gemeinsamen Entwicklung von Quantenfehlerkorrektur vorgestellt. Nach Angaben von IBM verbindet das Vorhaben Quanten- und Hochleistungsrechnen und unterstützt die Quantum Genesis Mission des US-Energieministeriums.
Neue Plattform und betriebsbereites System
Die drei Partner richten ihre Entwicklungsplattform auf die Fehlerkorrektur beim Quantencomputing aus. Dabei sollen Quantencomputer und Hochleistungsrechner nicht getrennt betrachtet, sondern in einem gemeinsamen Entwicklungsansatz zusammengeführt werden.
In Chicago haben IBM, die University of Chicago, der Bundesstaat Illinois und der Illinois Quantum and Microelectronics Park außerdem ein IBM Quantum System Two vorgestellt. Das System ist nach Unternehmensangaben in den Hyde Park Labs betriebsbereit und arbeitet mit IBMs Quantum-Nighthawk-Chip.
Am Freitag sank die IBM-Aktie um 0,1%; der Schlusskurs von 220,00 € markierte damit einen leicht schwächeren Wochenausklang.
Weitere Meldungen zu Software und Partnerschaften
Das zu IBM gehörende Unternehmen Confluent hat neue Funktionen seiner Streamhouse-Architektur angekündigt. Diese sollen den Geschäftskontext für KI-Agenten, Anwendungen und Analysen auf dem neuesten Stand halten.
Vor rund zwei Wochen kündigte IBM zudem Identitäts- und Kontrollfunktionen für KI-Agenten an. Dazu gehören Agent Identity sowie eine Integration mit HashiCorp Vault.
Bei der Zusammenarbeit mit der United States Tennis Association steht dagegen die Fortsetzung einer bestehenden Partnerschaft im Mittelpunkt. IBM und der Verband kündigten am 28. Oktober deren Verlängerung um fünf Jahre an. IBM bleibt damit bis 2031 offizieller KI- und Cloud-Partner der US Open.
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