Sorgen um das Tempo der KI-Investitionen belasteten IBM gestern im breiten Ausverkauf von Technologiewerten. Medienberichten zufolge befürchteten Anleger, politischer Widerstand und schwächere Ergebnisse von Chipunternehmen könnten Investitionen in die KI-Infrastruktur bremsen; einen neu gemeldeten IBM-spezifischen Rückschlag gab es dabei nicht. Heute verliert die Aktie 0,7%.
Quantenplattform verbindet IBM und Oak Ridge
IBM, das Quantum Science Center des Oak Ridge National Laboratory und AMD haben gestern eine gemeinsame Entwicklungsplattform zur Quantenfehlerkorrektur gestartet. Sie verbindet IBM-Quantencomputer mit dem Hochleistungsrechnersystem Umbra von Oak Ridge.
Nach Angaben von IBM unterstützt die Zusammenarbeit Forschungsarbeiten, die auf die Quantum Genesis Mission des US-Energieministeriums ausgerichtet sind. Im Mittelpunkt steht die gemeinsame Entwicklung von Quantenfehlerkorrektur unter Einbindung der beiden Rechnersysteme.
Auch bei Unternehmensdaten gab es eine Produktmeldung: Die IBM-Tochter Confluent stellte am Mittwoch ihre Streamhouse-Datenarchitektur sowie neue Abfragefunktionen vor. Diese sollen KI-Agenten, Anwendungen und Analysen Zugang zu aktuellen Geschäftsinformationen geben.
Neue Werkzeuge für KI-Agenten
Bereits am 27. Oktober hatte IBM auf der TechXchange Funktionen für Identitäten, Zugriffskontrollen und die plattformübergreifende Verwaltung von KI-Agenten angekündigt. Über Agent Identity von HashiCorp Vault sollen Agenten kontrollierte Identitäten erhalten.
Die ebenfalls angekündigten Werkzeuge von watsonx Orchestrate dienen dazu, Agenten über verschiedene Plattformen hinweg zu entdecken, einzugrenzen und zu bewerten. Zu den Ankündigungen gehörten außerdem neue Funktionen von IBM Concert.
Am 28. Oktober verlängerten IBM und die U.S. Tennis Association ihre Partnerschaft um fünf Jahre. IBM bleibt damit bis 2031 offizieller Partner der US Open für künstliche Intelligenz und Cloud-Dienste.
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