Der Tabakkonzern Imperial Brands treibt sein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm voran. Am 11. Mai 2026 erwarb das Unternehmen 230.000 eigene Aktien zu einem Durchschnittspreis von 2.734,31 Pence – und vernichtete sie unverzüglich. Die Zahl der ausstehenden Aktien sank dadurch auf rund 776,3 Millionen Stück. Das Programm mit einem Volumen von 1,45 Milliarden Pfund läuft seit Monaten und signalisiert: Das Management traut dem eigenen Wert.
Doch die Aktionäre zeigt das nicht zu begeistern. Die Aktie notiert im Xetra-Handel bei 32,15 Euro – ein Minus von rund 11 Prozent seit Jahresbeginn. Der Abstand zum 52-Wochen-Tief von 31,52 Euro beträgt gerade einmal zwei Prozent. Auch der 200-Tage-Durchschnitt von 35,56 Euro liegt klar über dem aktuellen Kurs.
Analysten halten sich bedeckt
Die Einschätzungen der Analysten fallen gemischt aus. UBS bestätigte kürzlich ein „Neutral“-Rating mit einem Kursziel von 3.150 Pence – das entspricht rund 37 Euro und liegt damit über dem aktuellen Niveau. Deutlich optimistischer zeigen sich Jefferies, Deutsche Bank und Citigroup: Sie alle raten zum Kauf. Der Konsens der Analysten lautet „Moderate Buy“, das durchschnittliche Kursziel wird mit 3.466,67 Pence beziffert. Die Spanne zwischen Vorsicht und Zuversicht ist weit.
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SITAB liefert gemischte Zahlen
Parallel zur Rückkaufaktivität in Großbritannien veröffentlichte die ivorische Tochter SITAB, an der Imperial Brands 73 Prozent hält, ihre Jahreszahlen für 2025. Der Umsatz stieg um 25 Prozent auf 268 Milliarden FCFA. Der Nettogewinn brach dagegen um 18 Prozent ein. Grund sind regulatorische Verschärfungen: Die Tabaksteuer in der Elfenbeinküste wurde angehoben. Das zeigt, wie politische Risiken den regionalen Erfolg schmälern können.
Die Marktkapitalisierung des gesamten Konzerns beläuft sich auf rund 21,2 Milliarden Pfund. Ob der laufende Rückkauf und die geteilten Analystenurteile ausreichen, um das Vertrauen der Anleger zurückzugewinnen, muss sich in den kommenden Monaten zeigen – besonders vor dem Hintergrund der Steuerbelastungen in Westafrika.
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