Bei Infineon bleibt derzeit kein Stein auf dem anderen. Der Münchner Chipkonzern ordnet seine Führungsetage neu und räumt parallel sein Sortiment rigoros auf. Michael Kollig lenkt ab sofort als Chief Information Officer die IT-Infrastruktur. Die wahre Überraschung findet jedoch tief in der Produktion statt.
Aus für ausgewählte GaN-Komponenten
Der Halbleiterhersteller beendet schrittweise die Fertigung bestimmter Bauteile von GaN Systems. Infineon hatte den Spezialisten für Galliumnitrid erst im Jahr 2023 übernommen. Jetzt strafft das Management das Angebot drastisch. Das Ziel: Die Lieferkette soll einfacher und die Produktion deutlich effizienter werden.
Unangefochten im Auto-Sektor
Währenddessen baut der Konzern seine Vormachtstellung im Automobilgeschäft weiter aus. Laut TechInsights kontrolliert Infineon nun 12,8 Prozent des weltweiten Marktes für Auto-Chips. Damit vergrößert der Konzern den Abstand zur Konkurrenz spürbar.
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Besonders extrem fällt die Dominanz bei Mikrocontrollern aus. Hier beherrschen die Münchner inzwischen 36 Prozent des globalen Geschäfts. Diese Chips steuern moderne Elektroautos und bilden das Gehirn für softwaredefinierte Fahrzeuge.
Kursrallye mit Rückenwind
An der Börse kommt der strategische Umbau hervorragend an. Die Aktie schoss am Freitag auf 48,90 Euro nach oben und markierte den höchsten Stand seit über zwei Jahrzehnten.
Bernstein Research sieht das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht. Die Analysten bestätigen ihre Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 52 Euro. Sie begründen diesen Optimismus mit vollen Auftragsbüchern und der starken Position bei hochprofitablen Stromversorgungen für KI-Server.
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