Infineon steht an der Spitze — und baut den Vorsprung weiter aus. Der Münchner Chipkonzern hat nicht nur seinen dominanten Platz im Automotive-Halbleitermarkt bestätigt, sondern gibt mit dem Einstieg in RISC-V-Technologie auch die Richtung für die nächste Produktgeneration vor.
36 Prozent Marktanteil — und wachsend
Im Bereich Automotive-Mikrocontroller hält Infineon laut einer aktuellen Analyse von TechInsights einen Marktanteil von 36 Prozent. Das sind knapp vier Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Im gesamten Automobil-Halbleitermarkt sicherte sich der Konzern 2025 zum sechsten Mal in Folge Platz eins — mit einem weltweiten Anteil von 12,8 Prozent.
In China, Europa und Südkorea baute Infineon den Vorsprung gegenüber den engsten Wettbewerbern aus. In Nordamerika und Japan hält das Unternehmen Rang zwei.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Infineon?
RISC-V kommt — aber ohne Bruch
Am 20. April kündigte Infineon an, RISC-V-basierte Produkte in seine AURIX-Flaggschiffserie aufzunehmen. Die neue Architektur ersetzt weder die bestehenden TriCore- noch die Arm-basierten Lösungen. Sie kommt parallel dazu — als Antwort auf den Trend zur zentralisierten Fahrzeugelektronik.
Den vollständigen Roll-out plant Infineon für 2027. Dabei arbeitet der Konzern im Gemeinschaftsunternehmen Quintauris mit Bosch, NXP und Qualcomm zusammen. Das Ziel: Standardisierung statt Fragmentierung.
Auf der Kostenseite hat das Management zum 1. April Preisanpassungen bei bestimmten Leistungsschaltern umgesetzt — wegen gestiegener Rohstoffkosten und höherer Investitionen in Fertigungskapazitäten. Das Investitionsbudget für das laufende Geschäftsjahr stieg auf rund 2,7 Milliarden Euro, nach zuvor 2,2 Milliarden. Ein großer Teil fließt in den Hochlauf der neuen Smart Power Fab in Dresden.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Infineon?
Aktie auf Jahreshoch, Zahlen am 6. Mai
Die Börse honoriert den Kurs. Die Infineon-Aktie notiert auf einem neuen 52-Wochen-Hoch von 48,40 Euro — ein Plus von rund 81 Prozent gegenüber dem Tief vom April 2025. Seit Jahresbeginn hat das Papier gut 26 Prozent zugelegt.
Bernstein Research bestätigt die Einstufung „Outperform“ mit einem Kursziel von 52 Euro. Das entspricht einem Aufwärtspotenzial von rund acht Prozent zum aktuellen Kurs.
Für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2026 stellt der Vorstand einen Umsatz von rund 3,8 Milliarden Euro in Aussicht. Die genauen Zahlen folgen am 6. Mai — dann zeigt sich, ob die starke Marktposition auch in den Ergebnissen sichtbar wird.
Infineon-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Infineon-Analyse vom 21. April liefert die Antwort:
Die neusten Infineon-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Infineon-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 21. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Infineon: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


