Die Intel-Tochter Mobileye hat am Dienstag die Übernahme des KI-Robotik-Unternehmens Mentee Robotics für rund 900 Millionen US-Dollar bekannt gegeben. Die Transaktion setzt sich aus 612 Millionen Dollar in bar und etwa 26,2 Millionen Mobileye-Aktien zusammen. Der Abschluss ist für das erste Quartal 2026 geplant.
Bemerkenswert: Während Mobileye den Deal umsetzt, hat sich die Intel-Aktie bereits im Vorfeld prächtig entwickelt. Mit einem Plus von 84 Prozent im Jahr 2025 ließ der Chipriese den breiten Markt deutlich hinter sich. Doch damit nicht genug – das Papier legte in den vergangenen zwölf Monaten sogar um 98 Prozent zu.
Roboter lernen von Menschen
Mentee Robotics wurde vor vier Jahren gegründet und hat eine humanoide Roboter-Plattform entwickelt. Das Besondere: Die Maschinen lernen neue Fähigkeiten durch natürliche Demonstrationen, ohne dass große Mengen an Realdaten gesammelt werden müssen. Die Technologie kombiniert eigene Hardware und Software mit einer KI-Architektur, die auf Mensch-zu-Roboter-Mentoring und simulationsbasiertem Training setzt.
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Die Integration soll schnell voranschreiten. Erste Proof-of-Concept-Einsätze sind noch für 2026 geplant, die Serienproduktion soll 2028 starten. Mentee wird als eigenständige Einheit innerhalb von Mobileye operieren. Die Betriebskosten von Mobileye dürften 2026 um einen niedrigen einstelligen Prozentsatz steigen.
Analysten erhöhen Kursziel auf 50 Dollar
Kann Intel nach der starken Rallye überhaupt noch weiter zulegen? Melius Research sagt ja. Die Analysefirma stufte die Aktie kürzlich von „Halten“ auf „Kaufen“ hoch und hob das Kursziel von 44 auf 50 Dollar an. Das impliziert ein Aufwärtspotenzial von rund 27 Prozent. Als Treiber nennen die Experten die neue Chiptechnologie und das wachsende Foundry-Geschäft.
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Parallel zu den Robotik-Ambitionen meldet Mobileye im Kerngeschäft Fortschritte. Die Pipeline für Automotive-Umsätze liegt bei 24,5 Milliarden Dollar über die kommenden acht Jahre – ein Plus von mehr als 40 Prozent gegenüber Januar 2023. Ein namentlich nicht genannter großer US-Autohersteller hat zudem den EyeQ6H-Chip für freihändige Fahrsysteme ausgewählt. Die Implementierung ist für rund 9 Millionen Fahrzeuge geplant.
Intel mit frischem Kapital
Unterdessen hat Intel selbst eine Finanzspritze erhalten. Der Konzern schloss im Rahmen einer Privatplatzierung den Verkauf von etwa 214,8 Millionen Aktien an Nvidia ab. Der Kaufpreis lag bei 23,28 Dollar je Aktie, insgesamt flossen 5 Milliarden Dollar in die Kasse. Die Vereinbarung datiert vom 15. September 2025.
Am 27. Januar startet zudem die weltweite Verfügbarkeit der neuen Intel Core Ultra Series 3 Prozessoren. Es ist die erste AI-PC-Plattform, die auf Intels 18A-Prozesstechnologie basiert und in den USA gefertigt wird. Über 200 PC-Designs werden mit den Chips ausgestattet. Die nächsten Quartalszahlen legt Intel am 22. Januar 2026 vor – ein Termin, der nach dem jüngsten Höhenflug mit Spannung erwartet wird.
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