Intel hat diese Woche auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas einen entscheidenden Meilenstein seiner Neuausrichtung erreicht. Der Chipriese stellte am Dienstag die Core Ultra Serie 3 vor – die ersten kommerziellen Prozessoren in der hauseigenen 18A-Fertigungstechnologie. Die unter dem Codenamen Panther Lake entwickelten AI-PC-Chips befinden sich bereits in Produktion und stehen für Kundenbestellungen bereit.
Die Börse reagierte euphorisch: Am Mittwoch schoss die Intel-Aktie um rund 6,5 Prozent nach oben. Kein Wunder – nach Monaten der Unsicherheit liefert das Unternehmen endlich konkrete Beweise für technologischen Fortschritt.
Kehrt Intel auf die Überholspur zurück?
Der Konzern kämpfte zuletzt mit massiven Fertigungsproblemen, die seine Chips gegenüber der Konkurrenz ins Hintertreffen brachten. AMD und Arm-basierte Prozessoren eroberten Marktanteile, während Intels Fabriken unausgelastet blieben und die Profitabilität unter Druck geriet.
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Ex-CEO Pat Gelsinger versuchte gegenzusteuern, indem er die Fabs für externe Kunden öffnete und die Prozessentwicklung beschleunigte. Die Ergebnisse waren jedoch durchwachsen, Deadlines wurden wiederholt verschoben.
Unter dem neuen CEO Lip-Bu Tan setzt Intel den Umbau der Fertigungssparte nun konsequent fort. Rückenwind kommt von Investitionen der US-Regierung und Partnern wie Nvidia. Im Dezember 2025 sicherte sich Washington sogar eine 10-prozentige Beteiligung am Chipkonzern – ein klares Signal für strategische Bedeutung.
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Politische Turbulenzen im Hintergrund
Parallel dazu wirbelt die Trump-Administration die Wettbewerbspolitik durcheinander. Das Weiße Haus zog im Januar die Nominierung von Ryan Baasch für die Federal Trade Commission zurück und beförderte ihn stattdessen zum stellvertretenden Direktor des National Economic Council. In dieser Position erhält er deutlich mehr Einfluss auf Tech-, Telekom- und Wettbewerbspolitik.
Die Personalie erfolgt, nachdem Trump im März zwei demokratische FTC-Kommissare entlassen hatte – ein Schritt, der aktuell vor dem Supreme Court verhandelt wird und die präsidiale Kontrolle über vermeintlich unabhängige Behörden ausweiten könnte.
Für Intel könnte diese politische Gemengelage zur Chance werden: Mit staatlicher Unterstützung und wiedergewonnener technologischer Wettbewerbsfähigkeit scheint der Konzern bereit, verlorenes Terrain zurückzuerobern.
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