Intel Foundry hat am Dienstag das Prozessdesign-Kit PDK 0.9 für Intel 14A allgemein für Kunden verfügbar gemacht. Die Intel-Aktie stieg am Freitag im Umfeld einer breiten Erholung der Halbleiterwerte um 8,5%.

Nächste Version für 2027 erwartet

Für das PDK 1.0 erwartet Intel die Bereitstellung im ersten Quartal 2027. Die Freigabe der vorherigen Version markiert einen weiteren Schritt auf dem Weg zur Produktion mit Intel 14A, wie das Technikmedium Tom’s Hardware berichtet. Das Design-Kit gibt Entwicklern damit einen wichtigen Meilenstein vor der erwarteten nächsten Version an die Hand.

Die Branchenerholung bildete unterdessen den Hintergrund für den Kursanstieg. Reuters zufolge hatten Sorgen über strengere amerikanische KI-Regulierung und Verzögerungen beim Bau von Rechenzentren nach den Wahlerfolgen der Demokraten bei den Zwischenwahlen den vorherigen Ausverkauf begleitet.

Quartalszahlen und Folgen des Betriebsstopps

Intel meldete am 29. Oktober für das dritte Quartal 2026 einen Umsatz von 16,5 Milliarden $. Das entsprach einem Wachstum von 21% gegenüber dem Vorjahr.

Der verwässerte Gewinn je Aktie nach GAAP lag bei 0,60 $. Auf bereinigter Basis wies Intel einen verwässerten Gewinn je Aktie von 0,52 $ aus.

Für das vierte Quartal 2026 prognostizierte das Unternehmen einen Umsatz zwischen 15,0 Milliarden $ und 16,0 Milliarden $. Beim verwässerten Gewinn je Aktie erwartet Intel nach GAAP 0,10 $ und auf bereinigter Basis 0,25 $.

Operativ muss Intel zudem die Folgen eines Unfalls am Standort Kiryat Gat in Israel bewältigen. Nach der Pflichtmitteilung vom 30. Oktober brachte der Vorfall Mitte Oktober den Betrieb zum Stillstand. Intel erwartet dadurch Kosten und operative Auswirkungen im vierten Quartal 2026 sowie im ersten Halbjahr 2027.