Intellistake Technologies blickt auf ein ereignisreiches erstes Geschäftsjahr zurück. Das Unternehmen baut seine Infrastruktur für künstliche Intelligenz (KI) und Blockchain konsequent aus. Marktteilnehmer warten derweil auf den finalen Vollzug einer strategisch wichtigen Akquisition.
Warten auf Singularity Venture Hub
Die geplante Übernahme von Singularity Venture Hub (SVH) bleibt das zentrale Projekt auf der Roadmap. Obwohl die Börsengenehmigung bereits seit Januar vorliegt, verzögert sich der Abschluss. Letzte Prüfungen und formale Bedingungen stehen einer finalen Einigung noch im Weg. Das Management rechnet mit einem Vollzug im laufenden Quartal. SVH selbst arbeitet parallel dazu an einem spezialisierten KI-Modell für Infrastrukturprojekte.
Aufbau der KI-Infrastruktur
Operativ hat Intellistake im ersten Jahr bereits Fakten geschaffen. Ein eigener Validator-Knoten im Netzwerk der Artificial Superintelligence Alliance ist online. Dieser verwaltet aktuell 1,97 Millionen FET-Token. Die Bestände generieren regelmäßige Erträge aus dem Staking. Ferner investierte das Unternehmen 150.000 US-Dollar in die Plattform ST0x zur Tokenisierung von Aktien.
Kurs unter Druck
An der Börse spiegelt sich dieser Fortschritt bisher nicht wider. Die Aktie verlor seit Jahresbeginn rund 68 Prozent an Wert. Mit einem Kurs von 0,23 Euro notiert das Papier gefährlich nah am Jahrestief.
Der Titel handelt aktuell 16 Prozent unter seinem 50-Tage-Durchschnitt. Die hohe Volatilität von über 70 Prozent unterstreicht die Nervosität der Anleger.
Ausblick
Der Fokus liegt nun auf dem Abschluss der SVH-Übernahme bis Ende Juni. Ein Erfolg würde die Bilanz stärken und die Position im Bereich Web3-Infrastruktur festigen. Scheitert der Deal oder verzögert er sich erneut, dürfte der Druck auf den Aktienkurs hoch bleiben.
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