Rekordumsatz, positiver Cashflow, ein Auftragsbestand von über einer Milliarde Dollar – und trotzdem fällt die Aktie um neun Prozent. Intuitive Machines legte am Mittwoch starke Quartalszahlen vor, der Markt reagierte mit einem Kursabschlag.
Rekordumsatz und positive Marge
Der Umsatz stieg im ersten Quartal auf 186,7 Millionen Dollar – mehr als eine Verdreifachung gegenüber dem Vorjahr. Das Unternehmen erzielte zudem ein positives bereinigtes EBITDA von 2,7 Millionen Dollar. Der Auftragsbestand kletterte auf 1,1 Milliarden Dollar, ein Plus von 842 Millionen Dollar seit Jahresende 2025.
Darin enthalten: ein NASA-CLPS-Auftrag über 180,4 Millionen Dollar sowie mehrere Komponenten der Space-Domain-Awareness-Programme (SDA) der US-Regierung. Das Management hob die Jahresprognose an und erwartet nun einen Umsatz zwischen 900 Millionen und einer Milliarde Dollar bei durchgehend positivem EBITDA.
Infrastruktur-Akquisitionen
Parallel zum Zahlenwerk kündigte Intuitive Machines die Übernahme von Goonhilly Earth Station und COMSAT an. 44 Antennen, darunter die Modelle GHY6 und GHY3, sollen in das bestehende Bodenstationsnetz integriert werden. Die Transaktion erweitert die Deep-Space-Kommunikation, Datenrelais und Positionsbestimmung für Mond- und Cis-Mond-Missionen.
Der Abschluss ist für das dritte Quartal 2026 geplant. Noch fehlen Genehmigungen nach dem britischen National Security and Investment Act und durch die US-Fernmeldebehörde FCC.
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Kurs unter Druck
Ein weiterer Rückenwind: Intuitive Machines wurde für den Andromeda-IDIQ-Vertrag der US Space Force ausgewählt. Das Programm hat ein potenzielles Volumen von 6,2 Milliarden Dollar und umfasst Satelliten zur Weltraumüberwachung im geosynchronen Orbit.
Trotz dieser Meldungen fiel die Aktie auf 27,75 Euro – neun Prozent unter dem Vortagesschluss und nur knapp über dem RSI von 27,9, was auf eine überverkaufte Situation hindeutet. Der Kurs hatte zuvor innerhalb eines Monats rund 38 Prozent zugelegt. Marktbeobachter vermuten Gewinnmitnahmen. Zudem bleibt abzuwarten, ob die Integration der neuen Kommunikationsanlagen reibungslos verläuft und der milliardenschwere Auftragsbestand termingerecht abgearbeitet wird.
Das dritte Quartal bringt die finale Übernahme – dann zeigt sich, ob das Wachstumstempo hält.
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