Ein technologischer Durchbruch im Labor, Gegenwind von den Wettbewerbshütern: Bei IonQ prallen derzeit zwei Welten aufeinander. Die US-Handelsbehörde FTC nimmt die geplante Übernahme von SkyWater Technology genauer unter die Lupe.
Wie aus einer Pflichtmitteilung hervorgeht, hat die Behörde ein sogenanntes „Second Request“ gestellt. Das verlängert die obligatorische Wartezeit nach dem US-Kartellrecht. Beide Unternehmen kündigten an, vollumfänglich zu kooperieren. Am Zeitplan halten die Vorstände fest. Der Abschluss der Transaktion ist weiterhin für Mitte bis Ende 2026 vorgesehen.
Quantencomputer im Netzwerk
Parallel zur regulatorischen Hängepartie meldet das Unternehmen einen technischen Meilenstein. Erstmals ist es gelungen, zwei unabhängige Quantensysteme auf Basis gefangener Ionen über photonische Verbindungen zu koppeln. Das Management wertet dies als entscheidenden Schritt hin zu modularen Architekturen. Solche Netzwerke gelten als Voraussetzung für kommerziell nutzbare Quantenrechner.
Der Fortschritt zahlt direkt auf einen bestehenden Regierungsauftrag ein. Im Rahmen des DARPA-HARQ-Programms entwickelt IonQ leistungsstarke Quantenspeicher und Schnittstellen. Marktbeobachter werten den aktuellen Erfolg als Beleg dafür, dass die technologische Roadmap intakt ist.
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Analysten uneins, Aktie volatil
An der Börse reagierten Investoren verhalten. Die Aktie beendete die Handelswoche bei 42,69 US-Dollar leicht im Minus. Auf Monatssicht steht nach einer rasanten Rallye dennoch ein massives Plus von gut 53 Prozent auf der Kurstafel.
Entsprechend gespalten zeigt sich die Wall Street. JPMorgan senkte das Kursziel kürzlich auf 42 US-Dollar. Im extremen Kontrast dazu hält Rosenblatt Securities an einer optimistischen Bewertung von 100 US-Dollar fest.
Am 6. Mai präsentiert IonQ nach US-Börsenschluss die Zahlen für das erste Quartal. Das Management peilt für das Gesamtjahr einen Umsatz zwischen 225 und 245 Millionen US-Dollar an. Neben den Finanzkennzahlen rückt dann der konkrete Zeitplan für die FTC-Prüfung in den Mittelpunkt.
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