Die US-Rüstungsindustrie braucht dringend Titan. IperionX will diese Lücke in der heimischen Lieferkette schließen. Dafür fährt das Unternehmen seine Anlage in Virginia nun massiv hoch. Der Pilotbetrieb endet. Ab sofort laufen die Maschinen rund um die Uhr im Dauerbetrieb.
Rüstungsaufträge treiben den Ausbau
Ein Haupttreiber für diese Expansion sind strategische Verträge mit der US-Regierung. IperionX arbeitet unter einem Rahmenvertrag mit einem Volumen von bis zu 99 Millionen US-Dollar. Den ersten konkreten Arbeitsauftrag hat das Management bereits verbucht.
Die Projekte umfassen mehrere Waffengattungen. Das Unternehmen fertigt leichte Titanteile für schwere Bodenkampfsysteme der Armee. Für die Marine entstehen wichtige Pumpenkomponenten. Der Staat unterstützt dies mit erheblichen Mitteln. Aus zwei Verteidigungsprogrammen fließen insgesamt fast 60 Millionen US-Dollar.
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Hinzu kommt ein besonderer Vorteil bei der Materialbeschaffung. IperionX erhält rund 290 Tonnen Titanschrott kostenlos aus staatlichen Beständen. Die eigenen Recyclingtechnologien verwandeln dieses Material in Hochleistungslegierungen. Diese fließen direkt zurück in Luftfahrt- und Rüstungsprogramme.
Hoher Kapitalbedarf beim Hochlauf
Anfang des Jahres zeigte die Anlage erste Fortschritte. Im März produzierte IperionX etwa 4,2 Tonnen Titanpulver. Aufs Jahr hochgerechnet entspricht das einer Rate von 50 Tonnen. Das Ziel: eine deutlich größere Dimension.
Der Aufbau dieser Kapazitäten verschlingt viel Geld. Im ersten Quartal verbrannte das operative Geschäft 16,3 Millionen US-Dollar. Ende März lagen noch 48,2 Millionen US-Dollar auf den Konten des Unternehmens.
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Das Management rechnet bis Ende Juni mit sinkenden Barreserven. Die Kasse dürfte dann auf rund 38 Millionen US-Dollar schmelzen. Ein Puffer bleibt bestehen. IperionX kann noch auf 41 Millionen US-Dollar an zugesagten Staatsgeldern zugreifen.
Der aktuelle Dauerbetrieb markiert nur die erste Phase einer mehrjährigen Strategie. Mit den staatlichen Fördergeldern baut IperionX die Kapazität massiv aus. Bis zum Jahr 2027 will das Unternehmen eine Jahresproduktion von 1.400 Tonnen erreichen.
Langfristig peilt das Management für das Ende des Jahrzehnts sogar mehr als 10.000 Tonnen an. Diese ehrgeizigen Pläne hängen von einem klaren Faktor ab. Die neuen Ofentechnologien müssen im Dauerbetrieb reibungslos funktionieren.
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