IperionX hat den Dauerbetrieb in seiner Titan-Anlage in Virginia aufgenommen. Die Umstellung auf eine Produktion rund um die Uhr markiert den Übergang vom Pilotprojekt zum industriellen Maßstab. Damit reagiert das Unternehmen auf die steigende Nachfrage nach heimischen Rohstoffen für die US-Rüstungsindustrie.
Skalierung im Eiltempo
Im März 2026 erreichte das Werk einen Ausstoß von rund 4,2 Tonnen Titanpulver. Auf das Jahr hochgerechnet entspricht dies einer Rate von 50 Tonnen. Im Vergleich zum Vorquartal bedeutet dies eine Verfünffachung der Produktion.
Bis Mitte 2027 soll die jährliche Kapazität auf 1.400 Tonnen steigen. Mit dieser Skalierung strebt das Management eine drastische Senkung der Produktionskosten an. Diese könnten von aktuell 55 US-Dollar auf ein Ziel von rund 29 US-Dollar pro Kilogramm sinken.
Staatliche Schützenhilfe
Die finanzielle Basis für den Ausbau steht. Zum Stichtag am 31. März verfügte IperionX über liquide Mittel in Höhe von 48,2 Millionen US-Dollar. Hinzu kommen staatliche Fördergelder der US-Regierung im Umfang von 42,1 Millionen US-Dollar.
Angestrebt wird die Unabhängigkeit von ausländischen Titan-Lieferanten. Besonders die Luftfahrt- und Verteidigungssektoren suchen händeringend nach Alternativen zu etablierten Lieferketten. IperionX positioniert sich hier als strategischer Partner für kritische Hochleistungskomponenten.
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An der Börse sorgten die Fortschritte zuletzt für Erleichterung. Die Aktie legte am Freitag um 4,30 Prozent auf 3,20 Euro zu. Auf Sicht von zwölf Monaten steht damit ein Plus von rund 59 Prozent zu Buche.
Indes deutet die technische Analyse auf eine extreme Marktsituation hin. Der Relative-Stärke-Index (RSI) markiert mit 9,4 einen außergewöhnlich niedrigen Wert. Dies signalisiert statistisch einen überverkauften Zustand des Titels.
IperionX konzentriert sich nun auf die Skalierung der Auslastung, die aktuell bei 26 Prozent liegt. Der geplante Kapazitätssprung bis Mitte 2027 bleibt der zentrale Meilenstein für die angestrebte Kostenführerschaft.
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