Ein Rekord-Sponsoring mit den Golden State Warriors sollte die Stimmung heben. Doch die Aktie fällt weiter.
IREN sichert sich die prestigeträchtigste Trikotsponsorschaft der nordamerikanischen Sportgeschichte – geschätzt 50 Millionen Dollar pro Jahr. [cite: Sportcal, SportBiznes.info] Ab der Saison 2026/27 prangt das Logo des KI-Cloud-Unternehmens auf den Trikots des NBA-Serienmeisters. Die Warriors ersetzen damit ihren langjährigen Partner Rakuten. [cite: Sportcal, SportBiznes.info]
Doch die Börse reagierte anders als erhofft.
Zweifel an der Expansion
Die Aktie verlor am Freitag 0,48 Prozent auf 41,72 Euro. Über die Woche gerechnet summiert sich das Minus auf 18,2 Prozent. Der Grund: Gleich mehrere Baustellen belasten das Sentiment.
Lokale Kommissionen in Oklahoma haben Steueranreize für ein geplantes KI-Rechenzentrum mit 1,2 Gigawatt Leistung vorerst auf Eis gelegt. [cite: Transcript Daily] Der Rückschlag kommt zur Unzeit – erst im März verfehlte IREN die Markterwartungen deutlich. Statt der prognostizierten 219,9 Millionen Dollar Umsatz meldete das Unternehmen 144,8 Millionen. Der Nettoverlust je Aktie fiel mit 0,30 Dollar höher aus als erwartet (0,22 Dollar). [cite: Transcript Daily]
Hinzu kommt ein Signal aus dem Optionsmarkt. Am Freitag wurden 402.544 Put-Kontrakte gehandelt – 46 Prozent über dem Tagesdurchschnitt. [cite: Transcript Daily] Ein Teil der Anleger sichert sich gegen weitere Kursverluste ab.
Technische Verfassung
Der Kurs notiert knapp über der 200-Tage-Linie bei 41,52 Euro – einem kritischen Unterstützungslevel. Der RSI von 39,1 deutet auf eine Annäherung an den überverkauften Bereich hin, ohne dass eine Trendwende schon sicher ist. Die annualisierte 30-Tage-Volatilität liegt bei 97,94 Prozent.
Gemessen am 52-Wochen-Hoch von 68,61 Euro fehlen fast 40 Prozent. Seit Jahresbeginn steht immerhin ein Plus von 14,4 Prozent. Auf Jahressicht legte die Aktie um 272 Prozent zu.
Ausblick
Analysten bleiben mehrheitlich optimistisch: ein durchschnittliches Kursziel von gut 80 US-Dollar und ein „Buy“-Konsens. [cite: Transcript Daily] Die Bewertung der KI-Kapazitäten und das Potenzial der Blackwell-GPU-Expansion stützen die langfristige These. Allerdings hängt der Erfolg an der Umsetzung der Großprojekte – und an der Frage, ob sich Oklahoma wieder ins Spiel bringt. [cite: Transcript Daily]
Die nächsten Quartalszahlen werden zeigen, ob IREN die Margen verbessert und die Expansionspläne vorantreibt. Bis dahin bleibt die Aktie ein volatiler Hochrisikowert – mit enormem Potenzial, aber ohne laufende Sicherheitsnetze.
IREN-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue IREN-Analyse vom 27. Juni liefert die Antwort:
Die neusten IREN-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für IREN-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 27. Juni erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
IREN: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


