Der teure Umbau vom Bitcoin-Miner zum KI-Infrastruktur-Anbieter läuft auf Hochtouren. Jetzt wagt IREN den Sprung nach Europa. Das Unternehmen übernimmt den spanischen Entwickler Nostrum Group. Damit sichert sich der Konzern wichtige Kapazitäten für den boomenden Markt der Künstlichen Intelligenz.
Einstieg in den europäischen Markt
Nostrum entwickelt Rechenzentren der nächsten Generation. Die geplante Übernahme bringt IREN rund 490 Megawatt an gesicherter Stromkapazität. Das globale Portfolio wächst damit auf fünf Gigawatt. Die spanischen Projekte verteilen sich auf Regionen wie Extremadura, das Baskenland und Galicien.
Spanien bietet für diese Großanlagen ideale Bedingungen. Das Land verfügt über viel günstigen Ökostrom und eine vorteilhafte Regulierung für KI-Projekte. Nostrum bringt zudem ein Team von 50 Mitarbeitern in das Unternehmen ein.
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Teurer Abschied vom Bitcoin
Der strategische Schwenk kostet viel Geld. Im dritten Geschäftsquartal verbuchte IREN einen Verlust von knapp 248 Millionen US-Dollar. Der Umsatz lag bei rund 145 Millionen US-Dollar. Der Grund für die roten Zahlen: IREN baut alte Mining-Hardware ab. Der Konzern schafft so Platz für neue Grafikprozessoren. Niedrigere Bitcoin-Preise drückten obendrein das Ergebnis.
Die neue Strategie zeigt aber bereits Wirkung. Die Einnahmen aus den KI-Cloud-Diensten kletterten im Vergleich zum Vorquartal um beachtliche 94 Prozent. IREN profitiert hier von langfristigen Vereinbarungen. Der Konzern hat Verträge mit Microsoft und Nvidia im Wert von 3,4 Milliarden US-Dollar abgeschlossen.
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Analysten sehen weiteres Potenzial
An der Börse kommt der Umbau gut an. Die Aktie schloss am Dienstag bei 48,28 Euro. Auf Sicht von zwölf Monaten steht ein massives Plus von rund 565 Prozent auf der Kurstafel. Die hohe Volatilität von 118 Prozent verdeutlicht allerdings die Nervosität im Sektor.
Mehrere Investmentbanken bleiben optimistisch. H.C. Wainwright hob das Kursziel auf 85 US-Dollar an. Cantor Fitzgerald sieht die Marke bei 77 US-Dollar und verweist auf die starke Nvidia-Partnerschaft. Auch BTIG rät weiterhin zum Kauf der Papiere.
Der Abschluss der Nostrum-Übernahme hängt nun von den üblichen behördlichen Genehmigungen ab. Parallel treibt IREN den Ausbau in den USA voran. Das texanische Sweetwater-Rechenzentrum ist bereits an das Stromnetz angeschlossen. Mit den neuen europäischen Standorten baut der Konzern nun eine multikontinentale Infrastruktur auf. Das Ziel: eine führende Rolle im globalen KI-Wettlauf.
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