IREN Aktie: Tägliche Ernüchterung!

Neue US-Strafzölle auf KI-Hardware stellen IRENs ambitionierte Transformation zum KI-Cloud-Anbieter vor Herausforderungen. Das Unternehmen steht vor einem wichtigen Meilenstein mit der Inbetriebnahme eines Rechenzentrums.

IREN Aktie
Kurz & knapp:
  • US-Zölle bedrohen Beschaffung von 150.000 GPUs
  • Rechenzentrum Sweetwater 1 geht im April ans Netz
  • Umsatzziel von 3,4 Milliarden Dollar bis Ende 2026
  • Analysten uneins über Bewertung und Risiken

Der ambitionierte Wandel vom Bitcoin-Miner zum KI-Cloud-Anbieter gerät für IREN ins Stocken. Neue US-Zölle auf KI-Chips wecken bei Investoren ernsthafte Zweifel an der Umsetzbarkeit der massiven Expansionspläne. Während das Unternehmen vor einem entscheidenden Meilenstein beim Infrastrukturausbau steht, wächst die Sorge vor explodierenden Kosten.

Verantwortlich für die jüngste Zurückhaltung am Markt sind vor allem neue US-Strafzölle auf KI-Hardware. Für IREN stellt dies ein handfestes Risiko dar. Das Unternehmen hat bereits Kaufverträge für über 50.000 Nvidia B300-Grafikkarten unterzeichnet und plant bis zum zweiten Halbjahr 2026 eine Flotte von 150.000 GPUs. Die Zölle könnten diesen Zeitplan durch unerwarteten Kostendruck bei der Beschaffung erheblich stören.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei IREN?

Meilenstein im April

Ungeachtet des Gegenwinds steht das Unternehmen in diesem Monat vor einer entscheidenden Bewährungsprobe. Das Rechenzentrum „Sweetwater 1“ in Texas soll ans Netz gehen und allein 1,4 Gigawatt an gesicherter Kapazität liefern. Eine erfolgreiche Inbetriebnahme ist zwingend erforderlich, um die bestellten Chips überhaupt im großen Stil einsetzen zu können. In der aktuellen KI-Wirtschaft entscheidet letztlich das Tempo, mit dem Strom in vermarktbare Rechenleistung umgewandelt wird.

Gelingt die Umsetzung, winken enorme Einnahmen. Das Management peilt bis Ende 2026 eine jährliche Umsatzrate von 3,4 Milliarden US-Dollar an. Bemerkenswert ist dabei, dass für dieses Ziel laut Unternehmensangaben nur etwa zehn Prozent der vertraglich gesicherten Stromkapazität von über 4,5 Gigawatt benötigt werden. Etwa 2,3 Milliarden US-Dollar des anvisierten Umsatzes sind bereits vertraglich fixiert.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei IREN?

Gespaltene Wall Street

Angesichts der Mischung aus enormem Potenzial und handfesten Umsetzungsrisiken zeigen sich Analysten uneins. Die aktuellen Einschätzungen spiegeln diese Zerrissenheit wider:

  • H.C. Wainwright: Hochstufung auf „Buy“ mit Kursziel 80 US-Dollar
  • Freedom Capital: Einstufung „Hold“ mit Kursziel 36 US-Dollar
  • Macquarie: Kursziel gesenkt aufgrund von Abhängigkeiten bei Großkunden

Konkrete Fakten zur finanziellen Entwicklung liefert der 13. Mai. An diesem Datum präsentiert IREN die Ergebnisse des abgelaufenen Quartals, für das Analysten derzeit einen Verlust von 0,23 US-Dollar je Aktie prognostizieren. Spätestens dann muss das Management belegen, wie stark die neuen Zölle das Budget tatsächlich belasten.

IREN-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue IREN-Analyse vom 6. April liefert die Antwort:

Die neusten IREN-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für IREN-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 6. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

IREN: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Diskussion zu IREN

IREN Jahresrendite