Julius Bär setzt konsequent auf das gelbe Metall. Während Branchenriesen wie JP Morgan Asset Management die klassische Absicherungsfunktion von Gold infrage stellen, hält die Schweizer Privatbank an ihrer taktischen Übergewichtung fest. Das Kalkül: Gold dient als entscheidender Puffer gegen Liquiditätsschocks und geopolitische Verwerfungen.
Dollar-Schwäche als Kurstreiber
Für die ungesicherte USD-Tranche des JB Physical Gold Fund spielt die Entwicklung der US-Währung die Hauptrolle. Julius Bär prognostiziert für das restliche Jahr 2026 einen Wertverlust des Dollars. Ein schwächeres Wirtschaftswachstum in den USA und die Erwartung sinkender Zinsen setzen die Währung unter Druck.
Die Bank rechnet fest mit zwei weiteren Zinssenkungen durch die Federal Reserve im laufenden Jahr. Sinkende Zinsen reduzieren die Opportunitätskosten für Goldanlagen, da das Edelmetall keine Rendite in Form von Zinsen oder Dividenden abwirft. Indes stützt dieser fundamentale Rückenwind die Bewertung des physisch hinterlegten Portfolios.
Schutz vor Kontrahentenrisiken
Der Fonds unterscheidet sich durch seine strikte Besicherung von synthetischen Produkten. Das Kapital fließt ausschließlich in zugeordnete Standardbarren von etwa 12,5 Kilogramm, die in Schweizer Hochsicherheitstresoren lagern. Dieser direkte Anspruch auf das physische Metall eliminiert das Kontrahentenrisiko.
In einem Umfeld aus hoher Staatsverschuldung und Handelsdefiziten wertet die Research-Abteilung der Bank diese Eigenschaft als zentralen Vorteil. Im Wettbewerb mit Anbietern wie Swisscanto oder der Zürcher Kantonalbank setzt Julius Bär weniger auf Gebührensenkungen als auf die Integration in die bewährte Schweizer Infrastruktur.
Folgende Faktoren bestimmen in den kommenden Monaten die Wertentwicklung:
- Fed-Sitzungen: Jede Abweichung vom erwarteten Pfad der zwei Zinssenkungen dürfte die Volatilität der USD-Klasse erhöhen.
- Zentralbank-Käufe: Die strukturelle Nachfrage globaler Notenbanken fungiert weiterhin als stabiler Preisboden.
- Spekulative Positionen: Erhöhte Aktivitäten an den Terminmärkten könnten kurzfristig zu heftigen Preisausschlägen führen.
Die Kombination aus physischer Besicherung und der Erwartung sinkender US-Zinsen bildet das Fundament der aktuellen Positionierung. Sollte die Federal Reserve ihre Zinspolitik jedoch straffer als erwartet beibehalten, gerät die ungesicherte Dollar-Strategie des Fonds unter Anpassungsdruck.
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