Jost Werke ist mit einem Rekordquartal ins Jahr gestartet. Umsatz, Ergebnis und Marge legten spürbar zu. Der Konzern hat damit den strategischen Profitabilitätskorridor wieder erreicht.
Mehr Umsatz, mehr Marge
Im ersten Quartal kletterte der Umsatz um 11,6 Prozent auf 417 Millionen Euro. Das organische Wachstum steuerte 9 Prozent bei. Das bereinigte EBIT stieg noch kräftiger um 23 Prozent auf 44,1 Millionen Euro.
Besonders wichtig ist die Marge. Sie verbesserte sich um einen Prozentpunkt auf 10,6 Prozent. Damit liegt Jost wieder im Zielkorridor von 10 bis 12 Prozent, nur ein Jahr nach der Hyva-Integration.
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Auch unter dem Strich lief es besser. Der Konzerngewinn nach Steuern stieg um 26,3 Prozent auf 16,5 Millionen Euro. Das bereinigte Ergebnis je Aktie legte trotz der höheren Aktienzahl aus der Kapitalerhöhung um 12 Prozent auf 1,81 Euro zu.
Breite Stärke in den Regionen
Das Wachstum kam nicht nur aus einem Markt. Alle Regionen und Geschäftsbereiche trugen zum organischen Plus bei. Besonders stark fiel APAC auf.
Dort sprang der Umsatz um 26 Prozent auf 110 Millionen Euro. Die EBIT-Marge lag bei 15,1 Prozent. Auch EMEA legte bei Umsatz und bereinigtem EBIT zu. Im Geschäftsbereich Landwirtschaft stieg der Umsatz um 27,1 Prozent.
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Parallel dazu gewann die Bilanz an Substanz. Das Eigenkapital erhöhte sich um 118,9 Millionen Euro auf 447 Millionen Euro. Das spricht für mehr finanzielle Stabilität nach der großen Integration.
Ausblick bleibt intakt
Für 2026 rechnet Jost weiter mit einem Umsatzplus im einstelligen Prozentbereich. Beim bereinigten EBIT soll das Wachstum stärker ausfallen als beim Umsatz. Die Marge soll damit über dem Vorjahreswert von 9,5 Prozent liegen.
Die Aktie spiegelte die gute Entwicklung zuletzt nur teilweise wider. Am Freitag schloss sie bei 56,90 Euro und gab 1,22 Prozent nach. Auf Wochensicht liegt sie dennoch gut 8 Prozent im Plus. Der Kurs notiert damit knapp über dem 50-Tage-Durchschnitt, aber weiter unter dem 100-Tage-Schnitt.
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