JPMorgan weitet sein Geschäftsmodell aus. Die US-Bank gab am 5. Januar 2026 die Gründung einer neuen Beratungseinheit bekannt, die ausgewählte Top-Kunden jenseits klassischer M&A- und Finanzierungsgeschäfte betreuen soll. Zeitgleich dient die Bank vom 12. bis 16. Januar 2026 als Gastgeber der 44. J.P. Morgan Healthcare Conference in San Francisco – eine Woche voller Partnering-Meetings und strategischer Gespräche.
Die Special Advisory Services sollen einen elitären Kundenkreis ansprechen: Unternehmen, die JPMorgan als Lead-Berater für Börsengänge engagieren wollen, etablierte Firmen mit transformativen Deals sowie mittelständische Konzerne, die die Bank zum Hauptpartner machen möchten. Geleitet wird die Einheit von Liz Myers, die über 30 Jahre Erfahrung bei JPMorgan mitbringt und zuvor das globale Eigenkapitalmarktgeschäft verantwortete.
Der Beratungsmarkt dürfte 2026 deutlich wachsen – getrieben durch Technologieadaption, geopolitische Verschiebungen und makroökonomische Unsicherheit. JPMorgan will von dieser Entwicklung profitieren und setzt auf Themen wie Künstliche Intelligenz, Cybersecurity, digitale Assets, Geopolitik, Healthcare, Lieferketten und Nachhaltigkeit.
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Was läuft in San Francisco?
Während die neue Einheit Form annimmt, läuft in San Francisco bereits die Vorbereitung für die Healthcare-Konferenz. Genethon, ein französischer Pionier der Gentherapie-Forschung, kündigte an, dass seine Geschäftsentwicklungsdirektorin Angela Columbano während der Konferenzwoche Einzelgespräche führen wird. Im Fokus stehen Phase-3-Studien zu Duchenne-Muskeldystrophie sowie Phase-1b/2-Studien in den USA zu LGMD R5.
Die Konferenz gilt als wichtigstes Branchentreffen der Healthcare-Industrie – ein Schaufenster für Biotech-Firmen, Pharmakonzerne und Investoren. Dass JPMorgan seit über vier Jahrzehnten als Gastgeber auftritt, unterstreicht die strategische Bedeutung des Healthcare-Sektors für die Bank.
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Slowenien-Emission ohne Stützung
Parallel dazu meldete JPMorgan SE am 7. Januar 2026 den erfolgreichen Abschluss einer slowenischen Staatsanleihe. Die Republik Slowenien platzierte 10-jährige Anleihen im Volumen von 1,75 Milliarden Euro mit einem Kupon von 3,275 Prozent. Der Ausgabepreis lag bei 99,675. JPMorgan SE koordinierte als Stabilisierungsmanager ein Konsortium mit Barclays, DZ, HSBC, OTP Banka Slovenia und Raiffeisen Bank International.
Das Besondere: Es waren keinerlei Stabilisierungsmaßnahmen nötig. Normalerweise können Konsortialbanken den Kurs frisch emittierter Wertpapiere stützen, um Kursschwankungen zu dämpfen. Dass dies nicht erforderlich war, signalisiert ausreichende Marktnachfrage zu den angebotenen Konditionen. Die Anleihen wurden an der Börse Ljubljana gelistet, aber nicht für US-Investoren registriert.
Die drei Meldungen fügen sich zu einem Bild: JPMorgan baut seine Beratungskapazitäten aus, festigt seine Rolle als Healthcare-Brückenbauer und wickelt erfolgreich europäische Staatsfinanzierungen ab. Ein breites Portfolio, das die Diversifikation der Bank unterstreicht.
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