Die Zahlen zum ersten Quartal 2026 fallen schwach aus – doch Keel Infrastructure hat andere Sorgen. Der nordamerikanische Infrastrukturentwickler treibt seinen Wandel vom Bitcoin-Miner zum AI-Datencenter-Betreiber konsequent voran. Und dafür hat das Unternehmen reichlich Kapital.
Der Umsatz sank im Jahresvergleich um 23 Prozent auf 37 Millionen Dollar. Das operative Ergebnis kippte von minus 35 auf minus 98 Millionen Dollar, unter anderem wegen gestiegener Verwaltungskosten und Wertberichtigungen auf digitale Vermögenswerte. Unterm Strich stand ein Nettoverlust von 145 Millionen Dollar – im Vorjahresquartal waren es 55 Millionen. Auch das bereinigte EBITDA drehte ins Negative: minus 17 nach plus 7 Millionen Dollar.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Keel Infrastructure?
Liquidität als Trumpf
Trotz der schwachen Zahlen aus dem Altgeschäft: Keel Infrastructure sitzt auf einer Liquidität von rund 533 Millionen Dollar, Stand 8. Mai. Davon entfallen 336 Millionen Dollar auf Barmittel und 197 Millionen Dollar auf unbelastete Bitcoin. Das Management erklärt, dieser Puffer reiche aus, um die Entwicklung der drei Kernprojekte Panther Creek, Sharon und Moses Lake bis zur Bauphase zu finanzieren – und die allgemeinen Kosten bis 2028 zu decken.
Parallel dazu schrumpft der Bitcoin-Bestand. Zwischen Januar und Mai verkaufte das Unternehmen 269 Bitcoin und erlöste 20 Millionen Dollar – ein Schritt im Zuge des geplanten Ausstiegs aus dem Mining-Geschäft. Der vollzogene Umzug der Gesellschaftsform in die USA und die Umbenennung unterstreichen die Neuausrichtung: Keel Infrastructure will als reiner nordamerikanischer Entwickler von Rechenzentren für KI und High Performance Computing wahrgenommen werden.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Keel Infrastructure?
Größtes Projekt erst am Anfang
Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Standort Scrubgrass. Dort läuft eine Laststudie für mögliche 750 Megawatt – das wäre mehr als die drei anderen Entwicklungsstandorte zusammen. Sollte sich das Potenzial bestätigen, entstünde dort eine der größten AI-Infrastrukturen Nordamerikas. Die Projekte Panther Creek, Sharon und Moses Lake haben bereits Zonenfreigaben erhalten, für Scrubgrass laufen die Umweltprüfungen.
Keel Infrastructure hat also das Kapital und die Pipeline. Jetzt kommt es darauf an, die Genehmigungen durchzubekommen und den Bau von Moses Lake tatsächlich zu starten. Erst dann zeigt sich, ob der Strategiewechsel auch operativ trägt.
Keel Infrastructure-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Keel Infrastructure-Analyse vom 14. Mai liefert die Antwort:
Die neusten Keel Infrastructure-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Keel Infrastructure-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 14. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Keel Infrastructure: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


