Ein teurer PR-Vertrag rückt die Kapitalallokation bei Kirkstone Metals in den Fokus. Der Uran-Explorer will seine Bekanntheit in Europa massiv steigern und nimmt dafür viel Geld in die Hand. Angesichts knapper Kassen wirft das Vorgehen Fragen zur strategischen Ausrichtung auf.
Die Vereinbarung mit der Bai Media Group zielt direkt auf europäische Anleger ab. Für eine viermonatige Kampagne auf der Plattform AktieGo ruft die Agentur 130.000 Euro auf. Diese Summe wird komplett im Voraus fällig.
Bislang floss allerdings kein Geld. Der Vertrag steht unter dem Vorbehalt der TSX Venture Exchange. Erst wenn die Börsenaufsicht grünes Licht gibt, startet die Kampagne. Das Management wartet derzeit auf diese formelle Freigabe.
Knappe Kassen für Exploration
Anfang April sammelte Kirkstone Metals noch zwei Millionen Kanadische Dollar bei Investoren ein. Nach Abzug der ersten Ausgaben bleiben dem Unternehmen aktuell rund 538.000 Dollar an frei verfügbarem Arbeitskapital. Der PR-Deal verschlingt somit einen erheblichen Teil der verbliebenen Liquidität.
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Parallel dazu treibt das Management die Expansion in Saskatchewan voran. Die geplante Übernahme von Samson Metals bringt harte Verpflichtungen mit sich. In den kommenden zwei Jahren muss Kirkstone Metals 370.000 Dollar in bar zahlen und weitere 400.000 Dollar in die Exploration stecken. Diese Fixkosten schränken den finanziellen Spielraum weiter ein.
Börse reagiert positiv
Am Freitag honorierten Anleger die Nachrichtenlage. Die Aktie kletterte an der kanadischen Börse um knapp sieben Prozent auf 0,32 Dollar.
Der nächste Impuls hängt nun an der TSX Venture Exchange. Erteilt die Börse die Freigabe für den Marketing-Deal, fließen die Vorauszahlungen ab. Das Management muss dann beweisen, dass die teure Sichtbarkeit in Europa frisches Kapital anzieht, bevor die Explorationsbudgets in Kanada austrocknen.
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