Kirkstone Metals hat die geplante Übernahme von Samson Metals Corp. abgeblasen. Stattdessen konzentriert sich das kanadische Unternehmen nun vollständig auf seine beiden Uranprojekte im Athabasca-Becken in Saskatchewan.
Permitting läuft für zwei Projekte
Am Key Lake Road-Projekt plant Kirkstone bis zu 6,2 Kilometer Linienschnitte für geophysikalische IP-Surveys. Ziel sind bis zu 30 Bohrlöcher in der sogenannten DD Zone — einer Struktur entlang einer Nord-Süd-Verwerfung, die geologisch typisch für uranführende Zonen im östlichen Athabasca-Becken ist. Historische Explorationen dort haben wiederholt anomale Uranmineralisierungen gezeigt.
Beim Gorilla Lake-Projekt genehmigt das Unternehmen bis zu 7.000 Meter Diamantkernbohrungen. Diese sollen auf einen bevorstehenden Airborne-EM-Survey folgen. Bisherige Arbeiten konzentrierten sich auf den westlichen Teil des Claim-Gebiets — ein Großteil der Liegenschaft blieb bislang unerprobt. Ein Heli-TEM-Survey aus dem Jahr 2024 hatte mehrere strukturelle Trends identifiziert, die weitere Untersuchungen rechtfertigen.
Für beide Projekte führt Kirkstone Metals Konsultationen mit lokalen First Nations und weiteren Stakeholdern durch.
Strategische Kurskorrektur
Den Kaufvertrag für Samson Metals, ursprünglich am 22. April 2026 unterzeichnet, hat Kirkstone am 10. Juni 2026 offiziell beendet. Die Begründung: Das Unternehmen will seine Ressourcen auf die bestehenden Uranprojekte konzentrieren.
Der Schritt ist nachvollziehbar — aber er kommt vor einem schwierigen Kursumfeld. Die Aktie notiert bei 0,18 Euro und hat seit Jahresbeginn rund 95 Prozent an Wert verloren. Das 52-Wochen-Hoch von 9,40 Euro, erreicht im Dezember 2025, liegt inzwischen in weiter Ferne.
Das Unternehmen hat angekündigt, weitere Updates zu liefern, sobald die Genehmigungsverfahren voranschreiten und die Explorationspläne konkreter werden. Erste Ergebnisse der IP-Surveys am Key Lake Road-Projekt dürften zeigen, ob die DD Zone das Potenzial hält, das die historischen Daten andeuten.
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