Klarna hat einen historischen Schritt geschafft. Zum ersten Mal seit dem Börsengang 2025 verbucht der schwedische Finanzdienstleister einen Quartalsgewinn. Die Zahlen für das erste Quartal 2026 übertrafen die Analystenerwartungen deutlich. An der Börse sorgte das für einen Kurssprung.
Die Aktie legte am Donnerstag um über 15 Prozent auf 13,54 Euro zu. Der Kurs notiert damit rund 27 Prozent über dem 52-Wochen-Tief von 10,70 Euro – aber immer noch 65 Prozent unter dem Rekordhoch von 38,78 Euro aus dem September 2025.
Umsatz und Ergebnis über Erwartungen
Klarna erzielte im ersten Quartal einen Umsatz von einer Milliarde Dollar. Das sind 44 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Die Analystenschätzung von rund 945 Millionen Dollar wurde damit klar übertroffen.
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Noch deutlicher fiel die Ergebniswende aus. Statt eines operativen Verlusts von 90 Millionen Dollar steht nun ein Gewinn von 17 Millionen Dollar. Das bereinigte operative Ergebnis verbesserte sich von 3 auf 68 Millionen Dollar. Der Nettogewinn beträgt eine Million Dollar – nach einem Verlust von 99 Millionen Dollar im Vorjahr.
Das Bruttowarenvolumen (GMV) stieg um 33 Prozent auf 33,7 Milliarden Dollar. Parallel dazu senkte Klarna die Kosten. Die Belegschaft wurde seit 2022 um die Hälfte reduziert. Künstliche Intelligenz ersetzt in Teilen menschliche Arbeitskraft.
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Nutzerwachstum und Ausblick trüben die Stimmung
Die aktive Nutzerbasis wuchs um 21 Prozent auf 119 Millionen Menschen. Die Zahl der Händler stieg um 49 Prozent auf über eine Million. Besonders stark legte das Segment „Fair Financing“ zu – hier verdoppelte sich das GMV nahezu.
Doch der Ausblick für das zweite Quartal fällt vorsichtig aus. Klarna erwartet einen Umsatz zwischen 960 Millionen und einer Milliarde Dollar. Analysten hatten dagegen mit 1,07 Milliarden Dollar gerechnet. Auch das prognostizierte GMV liegt mit maximal 36,5 Milliarden Dollar unter den Schätzwerten von 38,1 Milliarden.
Damit bleibt der Aktie der Sprung zurück zu Höchstkursen vorerst verwehrt. Die Märkte honorieren den Gewinnsprung – wägen ihn aber gegen die schwächeren Prognosen ab. Der nächste Test folgt mit den Quartalszahlen für das zweite Halbjahr.
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