Klöckner & Co steht vor einer entscheidenden Phase. Der US-Konzern Worthington Steel hält nun die Mehrheit an dem Stahlhändler. Das treibt den Aktienkurs auf neue Höhen. Am Freitag markierte das Papier bei 12,66 Euro ein neues 52-Wochen-Hoch. Seit Jahresbeginn summiert sich das Plus damit auf rund 55 Prozent.
Mehrheitswechsel treibt Transformation voran
Worthington Steel sicherte sich bereits 61,87 Prozent der Anteile. Damit überschritt der Käufer die notwendige Mindestannahmeschwelle. Das Management plant nun den tiefen Zusammenschluss beider Konzerne. Das Ziel: höherwertige Produkte und Dienstleistungen in Europa und Nordamerika. Das Management erwartet den Abschluss der Transaktion im zweiten Halbjahr 2026. Zuvor müssen die Regulierungsbehörden dem Geschäft zustimmen.
Operative Erholung trotz Standortverkäufen
Parallel zur Übernahme verbessert sich das operative Geschäft. Im ersten Quartal 2026 stieg das EBITDA vor Sondereffekten auf 46 Millionen Euro. Im Vorjahr lag dieser Wert noch bei 42 Millionen Euro. Der Umsatz sank zwar auf 1,6 Milliarden Euro. Dies lag jedoch primär am Verkauf von acht Standorten in den USA. Ohne diesen Effekt wuchsen Absatz und Umsatz um jeweils 2,1 Prozent.
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Hauptversammlung entscheidet über Dividende
In der kommenden Woche steht die ordentliche Hauptversammlung an. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen eine Dividende von 0,20 Euro je Aktie vor. Für Aktionäre ist die Teilnahmefrist bereits abgelaufen. Das Aktienregister ist für Umschreibungen aktuell geschlossen.
Für das laufende zweite Quartal gibt sich die Führung optimistisch. Das Unternehmen erwartet ein EBITDA zwischen 40 Millionen und 80 Millionen Euro. Marktteilnehmer warten nun auf konkrete Details zu den Synergien mit Worthington Steel.
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