Der US-Stahlverarbeiter Worthington Steel hat heute den Startschuss für sein freiwilliges Übernahmeangebot an die Aktionäre von Klöckner & Co gegeben. Nach Genehmigung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) läuft die Annahmefrist vom 5. Februar bis zum 12. März 2026, 24:00 Uhr. Aktionäre können ihre Papiere für 11,00 Euro je Aktie in bar andienen.
Die gebotene Summe liegt deutlich über dem Vorkrisenniveau: Der Preis entspricht einer Prämie von 98 Prozent gegenüber dem unbeeinflussten volumengewichteten Dreimonatsdurchschnitt bis einschließlich 5. Dezember 2025. Am letzten Handelstag vor Bekanntgabe der Übernahmepläne notierte die Aktie bei einem Kurs, der rund 81 Prozent unter dem Angebotspreis lag.
Dividende bleibt möglich
Ein zusätzlicher Anreiz für Aktionäre: Wer seine Papiere andient, kann dennoch von einer möglichen Dividende für das Geschäftsjahr 2025 profitieren. Das Business Combination Agreement zwischen Worthington Steel und Klöckner sieht vor, dass bis zu 0,20 Euro je Aktie ausgeschüttet werden können – vorbehaltlich rechtlicher Anforderungen, verfügbarer Gewinne und der Zustimmung auf der Hauptversammlung.
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„Unser Angebot bietet den Aktionären von Klöckner & Co die Möglichkeit, Wert zu einem signifikanten Aufschlag in bar zu realisieren“, erklärt Geoff Gilmore, President und CEO von Worthington Steel. Das in Columbus, Ohio, ansässige Unternehmen verarbeitet mit rund 6.000 Mitarbeitern in 37 Werken über sieben US-Bundesstaaten und zehn Länder flachgewalzten Stahl, Elektrostahl-Lamellen und Tailor-Welded-Lösungen.
Führung und Großaktionär unterstützen
Vorstand und Aufsichtsrat von Klöckner & Co haben das Angebot bereits begrüßt. Sie beabsichtigen, den Aktionären die Annahme zu empfehlen – vorbehaltlich einer abschließenden Prüfung der Angebotsunterlage und der Veröffentlichung ihrer begründeten Stellungnahme gemäß Paragraf 27 WpÜG.
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Starken Rückhalt erhält Worthington Steel vom größten Klöckner-Aktionär: SWOCTEM GmbH hat sich unwiderruflich verpflichtet, ihre Beteiligung von rund 42 Prozent des Grundkapitals in das Angebot einzubringen. Diese Zusage erhöht die Wahrscheinlichkeit deutlich, dass die Mindestannahmeschwelle von 65 Prozent erreicht wird – eine der Vollzugsbedingungen für die Transaktion.
Die vollständige Angebotsunterlage in deutscher Sprache sowie eine unverbindliche englische Übersetzung stehen ab heute unter www.strong-for-good.com zur Verfügung. Aktionäre, die ihre Papiere andienen möchten, sollten zeitnah ihre Depotbank oder ihren Wertpapierdienstleister kontaktieren.
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