Die Übernahme von Klöckner & Co durch Worthington Steel biegt auf die Zielgerade ein. Der Aktienkurs signalisiert jedoch, dass das letzte Wort noch nicht gesprochen ist. Mit 12,62 Euro notiert das Papier deutlich über dem alten Angebotspreis.
Technische Sprünge bei der DWS
Ein Blick auf die Aktionärsstruktur zeigt derzeit viel Bewegung. Am 24. April meldete die DWS Investment GmbH einen Stimmrechtsanteil von 3,37 Prozent. Zuvor lag der Wert bei lediglich 0,12 Prozent.
Hinter diesem Sprung steckt allerdings kein strategischer Großeinkauf. Die Fondsgesellschaft verbucht diese Aktienpakete als Eigenkapitalsicherheiten. Sobald sie diese Papiere abgibt, sinkt der gemeldete Anteil erneut. Diese technischen Fluktuationen haben für die fundamentale Bewertung kaum Relevanz.
Warten auf den Beherrschungsvertrag
Den Kurs treibt vielmehr der laufende Übernahmeprozess. Worthington Steel plant einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit Klöckner & Co. Die Hauptversammlung muss diesem Schritt noch zustimmen. Danach legt ein Gutachten die genaue Abfindung für die verbliebenen Minderheitsaktionäre fest.
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Als spätere Szenarien prüft der US-Konzern ein Delisting oder einen Squeeze-out. Die behördlichen Freigaben stehen noch aus. Das Management erwartet den Abschluss der Transaktion für die zweite Jahreshälfte 2026.
Spekulation auf eine höhere Abfindung
Der Markt hat sich bereits positioniert. Das ursprüngliche Übernahmeangebot von Worthington lag bei 11 Euro je Aktie. Aktuell markiert das Papier mit 12,62 Euro ein neues 52-Wochen-Hoch. Der Grund: Investoren spekulieren auf einen lukrativen Aufschlag.
Aktionäre erwarten, dass die gesetzliche Barabfindung im Rahmen des Beherrschungsvertrags höher ausfällt. Seit Jahresbeginn verbucht die Aktie ein Plus von gut 54 Prozent. Die endgültige Preisfindung bei Klöckner & Co startet erst nach dem formellen Transaktionsabschluss.
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