Kurz vor dem geplanten Börsengang zeigt KNDS, dass der Konzern mehr ist als ein Panzerbauer. Mit dem Funksystem Phorio präsentiert die europäische Rüstungsgruppe auf der Messe DSA 2026 in Kuala Lumpur eine Kommunikationslösung speziell für unbemannte Plattformen — und das französische Verteidigungsministerium kauft bereits.
Frequenzhopping gegen Störsender
Phorio verbindet unbemannte Bodenfahrzeuge, Drohnen und Loitering-Munition mit Gefechtsständen. Das System nutzt Frequenzhopping, um elektronische Störversuche abzuwehren. Das Ziel: stabile Verbindungen auch in stark gestörten Funkumgebungen.
Die technische Basis ist eine softwarebasierte Architektur. Neue Fähigkeiten lassen sich per Update aufspielen — ohne Hardwaretausch. Das verlängert den Lebenszyklus und reduziert Nachrüstkosten. Phorio fügt sich in ein breiteres digitales Netzwerk ein, das Sensoren, Effektoren und Roboterplattformen verbindet.
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Mehr als 1.000 Roboterfahrzeuge verkauft
KNDS baut seit über einem Jahrzehnt ein Robotikportfolio auf. Bisher hat der Konzern mehr als 1.000 unbemannte Bodenfahrzeuge in 40 Länder geliefert. Zu den Abnehmern in der Region zählen Australien, Indonesien, Malaysia, Singapur und Thailand.
Das meistverkaufte Produkt ist der Nerva-Mikro-UGV. KNDS liefert auch Nachrüstkits für Fremdplattformen — ein Geschäftsmodell, das die Robotiksparte seit ihrer Gründung 2013 verfolgt. Laut einem Konzernsprecher erwartet KNDS eine deutliche Beschleunigung der UGV-Nachfrage, getrieben durch Objektschutz, Logistik und den Einsatz in Mensch-Maschine-Teams.
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Börsengang im Sommer geplant
Der Phorio-Launch fällt in eine strategisch wichtige Phase. KNDS bereitet einen Börsengang vor — geplant für Juni oder Juli, mit Doppelnotierung in Frankfurt und Paris. Als globale Koordinatoren hat der Konzern Bank of America, Deutsche Bank, Goldman Sachs und Société Générale mandatiert.
Der Erlös soll direkt in eine Verdopplung der Produktionskapazitäten fließen. KNDS erzielte 2024 einen Umsatz von 3,8 Milliarden Euro und hält einen Auftragsbestand von 23,5 Milliarden Euro. Der Konzern beschäftigt mehr als 11.000 Mitarbeiter.
Für potenzielle Investoren sendet Phorio ein klares Signal: KNDS positioniert sich als Technologiekonzern mit Wachstumsambitionen in Drohnen und Gefechtskommunikation — Segmenten, die in europäischen Beschaffungsprogrammen zunehmend Priorität genießen. Ob das Bewertungsargument trägt, wird der Markt beim Börsengang im Sommer beantworten.
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