Knorr-Bremse hält Kurs. Nach dem ersten Quartal 2026 bestätigt der Münchner Konzern seine Jahresziele und setzt dabei auf ein bewährtes Sicherheitsnetz. Während das Neugeschäft mit Fahrzeugkomponenten schwanken kann, sorgt eine andere Sparte für die nötige Stabilität im Zahlenwerk.
Aftermarket als Ertragsanker
Der Fokus verschiebt sich spürbar Richtung Service und Wartung. Fast jeder zweite Euro stammt mittlerweile aus dem Aftermarket-Geschäft oder digitalen Dienstleistungen. In der Schienensparte liegt dieser Anteil sogar bei 59 Prozent. Diese Erlöse gelten als krisenfest, da Instandhaltungen weniger an Konjunkturzyklen hängen als der Verkauf neuer Züge oder Lastwagen.
An der Börse wird diese Verlässlichkeit mit einem Aufschlag bezahlt. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt mit knapp 30 deutlich über dem Branchenschnitt von rund 18. Indes signalisiert der Relative-Stärke-Index von 78,1 eine kurzfristig technisch überhitzte Lage.
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Bewertung und Infrastruktur-Rückenwind
Seit Jahresbeginn legte das Papier um 5,6 Prozent auf aktuell 101,20 Euro zu. Marktbeobachter taxieren den fairen Wert des Industriekonzerns auf 113,67 Euro. Das entspricht einem deutlichen Puffer zum aktuellen Kursniveau, auch wenn die Aktie zuletzt leicht korrigierte.
Die langfristige Perspektive stützt sich auf europäische Infrastrukturvorhaben. Geplante Neubaustrecken wie die Verbindungen zwischen Augsburg und Ulm oder Dresden und Prag sichern die Nachfrage nach sicherheitskritischen Systemen. Das Unternehmen nutzt diesen Rückenwind parallel dazu für den weiteren Ausbau seiner digitalen Subsysteme.
Die Bestätigung der Jahresziele untermauert das Vertrauen in die operative Strategie des Managements. Während die Aktie noch rund 12 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch notiert, liefert das Aftermarket-Geschäft die nötige Planbarkeit für die kommenden Monate. Der Fokus der Marktteilnehmer richtet sich nun auf die nächsten Auftragseingänge bei den großen europäischen Schienenprojekten.
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