Der IoT-Konzern Kontron baut sein Softwaregeschäft aus. Auf der Hannover Messe präsentierte das Unternehmen eine neue Partnerschaft mit TeamViewer. Das Ziel: sicherer Fernzugriff auf Industrieanlagen. Diese Kooperation markiert einen wichtigen Schritt. Kontron will Hard- und Software künftig enger verzahnen.
Fernzugriff ohne Zusatzsoftware
Kern des Projekts ist der neue „TeamViewer Agentless Access“. Kontron liefert dafür spezielle IoT-Gateways der KBox-Serie. Diese Hardware nutzt das gehärtete Betriebssystem KontronOS. Wartungstechniker können so auf operative Maschinen zugreifen. Sie müssen dafür keine zusätzliche Software auf den Zielgeräten installieren. Das spart Administrationsaufwand.
Das Verfahren nutzt das Zero-Trust-Prinzip. Jede einzelne Verbindung wird separat autorisiert und verschlüsselt. Das minimiert Cyber-Risiken in der Fabrikautomation. Für Kontron rechnet sich dieser Ansatz. Der Konzern positioniert sich als Systemlieferant. Er möchte den Anteil an wiederkehrenden Software-Umsätzen deutlich steigern.
Blick auf Zahlen und Kurs
Anfang Mai legt Kontron die Zahlen für das erste Quartal vor. Anleger achten dann besonders auf das IoT-Wachstum. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete der Konzern einen Gewinn von rund 141 Millionen Euro.
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An der Börse fehlt aktuell die Dynamik. Der Markt honoriert den strategischen Umbau noch nicht. Seit Jahresbeginn verlor das Papier rund zehn Prozent an Wert.
Der Kurs pendelt bei 21,08 Euro. Damit notiert die Aktie klar unter dem langfristigen Durchschnitt. Das Management stützt den Handel aktiv. Allein im April erwarb Kontron 190.000 eigene Aktien über die Börse.
Die nächsten Impulse liefert der Kalender. Am 30. Juni stellt sich der Vorstand den Aktionären auf der Hauptversammlung.
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