Kontron hat gestern eine Technologiepartnerschaft mit NOFFZ Technologies zur automatisierten Prüfung und Qualitätssicherung seiner 5G-Kommunikationsmodule geschlossen. Nach Angaben des Unternehmens betrifft die Vereinbarung die Module, die Kontron in Deutschland fertigt. Die Aktie stieg gestern um 1,5% und schloss bei 20,44 €; die Partnerschaft wurde am selben Tag bekannt gegeben.

Gemeinsamer Auftritt auf der electronica

Kontron und NOFFZ werden ihre Zusammenarbeit auf der electronica in München gemeinsam präsentieren. Die Messe findet vom 10. bis 13. November 2026 statt. Inhaltlich umfasst die vereinbarte Partnerschaft sowohl die automatisierte Prüfung als auch die Qualitätssicherung der Kommunikationsmodule.

Für die Messe hat Kontron außerdem einen Auftritt von Electronics² und Ennoconn angekündigt. Beide wollen dort ihr Entwicklungs- und Fertigungsnetzwerk für Europa, Nordamerika und Asien präsentieren. Diese Ankündigung erfolgte vor gut drei Wochen und betrifft damit neben Europa auch die beiden weiteren genannten Weltregionen.

US-Produktion und Auftrag für Zugfunk

Einen weiteren Schritt in der Fertigung meldete Kontron vor gut drei Wochen: Bei der Tochter Nextek in Huntsville, Alabama, startete die erste US-Produktion der robusten Plattform VX307H. Zugleich wechselte Kontron bei dieser Plattform von der Fertigung auf Bestellung zur Fertigung auf Lager. Die Umstellung betrifft damit das Produktionsmodell für das genannte Produkt.

Im Bahngeschäft erhielt Kontron Transportation am 6. Oktober einen Auftrag der AKN Eisenbahn GmbH. Gegenstand ist eine MCx-basierte Zugfunklösung, die missionskritische Kommunikation über öffentliche Mobilfunknetze ermöglicht. Dabei werden sowohl LTE- als auch 5G-Netze genutzt.

Nach Angaben von Kontron ist die beauftragte Lösung auf FRMCS ausgerichtet. Auftraggeber ist damit die AKN Eisenbahn GmbH, während Kontron Transportation die Zugfunklösung liefern soll.