Kraft Heinz bringt Lunchables in eine neue Form. Mit den neuen „Snackables“ will der Konzern kleinere Doppelpackungen für den gemeinsamen Verzehr verkaufen. Der Preis liegt bei 2,99 Dollar pro Packung. Ein breiterer Marketing-Impuls soll Anfang Juni folgen.
Mehr Geschmack, mehr Protein
Das neue Sortiment setzt auf bekannte Kombinationen. Dazu zählen etwa Cheddar mit Fruchtgummi oder Colby Jack mit Schoko-Graham-Crackern. Eine Portion liefert 5 Gramm Protein. Kraft Heinz zielt damit klar auf einen Snack-Moment zwischen Mahlzeiten, nicht auf ein klassisches Mittagessen.
Parallel dazu kamen die Zahlen für das erste Quartal 2026. Der Umsatz stieg leicht auf 6,047 Milliarden Dollar. Organisch ging es aber um 0,4 Prozent nach unten, weil die Mengen um 1,2 Prozent fielen und Preiserhöhungen den Rückgang nur teilweise ausglichen.
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Gewinn steigt, Operatives Ergebnis sinkt
Unter dem Strich verdiente Kraft Heinz 799 Millionen Dollar. Das waren 11,9 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Das operative Ergebnis fiel jedoch um 4,3 Prozent auf 1,145 Milliarden Dollar. Hier zeigt sich, wie eng der Konzern zwischen Preissetzung und schwächerer Nachfrage navigiert.
Das Management verweist weiter auf die Strategie „Taste Elevation“. Laut Konzern hielten oder gewannen 81 Prozent der Marken Marktanteile. Obendrein stellte das Unternehmen 600 Millionen Dollar für Marketing und Produktentwicklung im laufenden Jahr bereit.
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Zweites Quartal dürfte schwächer starten
Für das zweite Quartal rechnet Kraft Heinz mit einem Umsatzrückgang zwischen 3 und 5 Prozent. Als Gründe nennt das Unternehmen den verschobenen Oster-Effekt und Änderungen beim SNAP-Programm. Auch Inflation bei Energie und Harzen belastet weiter, abgesichert ist der Konzern laut Management noch bis Mitte des dritten Quartals.
An der Börse kommt die Aktie davon bislang nicht wirklich frei. Sie notiert bei 19,85 Euro und liegt damit knapp über dem 50-Tage-Durchschnitt von 19,55 Euro. Vom 200-Tage-Durchschnitt bei 21,11 Euro ist sie noch etwas entfernt. Der Titel hat auf Zwölfmonatssicht mehr als 21 Prozent verloren.
Der Kurs spiegelt damit einen Konzern wider, der auf neue Produkte und stabile Marken setzt, aber operativ noch nicht überzeugend durchstartet. Im Fokus bleiben nun das Juni-Marketing für Snackables und der zweite Quartalsbericht, wenn sich zeigt, ob die Preiserhöhung wieder mehr Volumen anziehen kann.
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