Der US-Lebensmittelriese Kraft Heinz steht vor einem radikalen Umbau. Berichte über eine bevorstehende Aufspaltung des Konzerns heizen die Spekulationen an – und lassen die Aktie steigen. Kann die drastische Maßnahme den seit Jahren schwächelnden Giganten wiederbeleben?
Aufspaltung als Befreiungsschlag
Die Pläne sind konkret: Kraft Heinz will sich in zwei eigenständige Börsenunternehmen aufteilen. Das Lebensmittelgeschäft könnte dabei auf einen Wert von bis zu 20 Milliarden Dollar kommen, während die margenstarken Soßen und Gewürze – allen voran der legendäre Heinz-Ketchup – eine separate Einheit bilden würden.
Die Reaktion der Anleger lässt nicht lange auf sich warten: Die Aktie kletterte nach den Berichten um über zwei Prozent. Eine offizielle Ankündigung könnte bereits in der kommenden Woche erfolgen, auch wenn sich die Pläne noch ändern könnten.
Warum die Zerschlagung?
Der Schritt ist ein verzweifelter Versuch, verlorenen Shareholder Value zurückzugewinnen. Mit einer aktuellen Marktkapitalisierung von rund 33 Milliarden Dollar hoffen die Verantwortlichen, dass zwei spezialisierte Unternehmen zusammen mehr wert sein könnten als der derzeitige Gesamtkonzern. Die Aufspaltung soll beiden Geschäftsbereichen mehr Flexibilität verleihen und eine bessere Anpassung an veränderte Verbraucherpräferenzen ermöglichen.
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Zahlen können nicht überzeugen
Trotz ordentlicher Quartalsergebnisse bleibt der Druck hoch. Im zweiten Quartal 2025 übertraf Kraft Heinz mit einem bereinigten Gewinn je Aktie von 0,69 Dollar die Analystenschätzungen von 0,64 Dollar. Auch der Umsatz lag mit 6,35 Milliarden Dollar über den Erwartungen von 6,26 Milliarden Dollar.
Doch der Schein trügt: Die Erlöse sanken um 1,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Noch schwerer wiegt eine massive Wertberichtigung von 9,3 Milliarden Dollar, die das operative Ergebnis schwer belastete.
Die Dividende von 0,40 Dollar je Aktie bleibt vorerst bestehen – ein kleiner Trost für gebeutelte Aktionäre, die auf eine Wende hoffen.
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