Globale Seestreitkräfte verlagern ihren Fokus zunehmend unter die Wasseroberfläche. Unbemannte Unterwasserfahrzeuge entwickeln sich zum neuen Standard in der maritimen Verteidigung. Kraken Robotics surft auf dieser Welle und rüstet sich für den nächsten Wachstumssprung. Im Zentrum steht eine geplante Übernahme, die das kanadische Unternehmen in eine neue Gewichtsklasse katapultieren soll.
Das Management spricht offen von einem neuen Unterwasser-Wettrüsten. Um die steigende Nachfrage der Marineflotten zu bedienen, plant Kraken die Akquisition der britischen Covelya Group. Die Transaktion hat ein Volumen von 615 Millionen US-Dollar. Der Abschluss ist für das zweite Quartal 2026 vorgesehen. Dieser Zukauf soll die operative Reichweite massiv vergrößern.
Operativ spiegelt sich das Momentum bereits in den Büchern wider. Der Jahresumsatz kletterte zuletzt auf über 100 Millionen US-Dollar. Für das kommende Jahr stellt der Vorstand ein weiteres Umsatzwachstum von 60 Prozent in Aussicht. Parallel dazu sammelte der Sensorik-Spezialist Aufträge im Wert von 28 Millionen US-Dollar für seine proprietären Batteriesysteme und Sonartechnologien ein.
Rückenwind durch US-Marine und DARPA
Der breitere Rüstungsmarkt stützt diese Expansionspläne spürbar. Die US-Marine testet derzeit neue Flottenstrukturen, die verstärkt auf autonome Unterwasserdrohnen setzen. Forschungsprogramme wie die „Deep Thoughts“-Initiative der DARPA beschleunigen die Entwicklungszyklen in der Branche zusätzlich. Kraken positioniert sich in diesem hochdynamischen Umfeld als zentraler Zulieferer für spezialisierte Sensorik.
Kursschwäche trifft auf Analysten-Optimismus
An der Börse legte die Aktie zuletzt eine Verschnaufpause ein. Auf Monatssicht verlor das Papier rund zwölf Prozent und schloss am Freitag bei 5,05 Euro. Damit rutschte der Kurs auch unter die 50-Tage-Linie. Auf Jahressicht steht dennoch ein massives Plus von 230 Prozent auf der Anzeigetafel.
Marktbeobachter bleiben trotz der jüngsten Korrektur mehrheitlich zuversichtlich. Das durchschnittliche Kursziel der Analysten liegt bei 8,75 Kanadischen Dollar. Die Spanne der Schätzungen reicht dabei von 4,00 bis 14,00 Dollar. Diese breite Streuung zeigt, wie unterschiedlich das Tempo der Skalierungsbemühungen am Markt bewertet wird.
Ein wichtiger Meilenstein steht bereits im Kalender. In der zweiten Jahreshälfte 2026 plant Kraken den Wechsel an die Hauptbörse in Toronto. Gelingt dieser Aufstieg parallel zur Integration der Covelya Group, dürfte das Unternehmen auch für größere institutionelle Adressen investierbar werden.
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