Der kanadische Unterwasser-Spezialist Kraken Robotics hat bei seiner jüngsten Kapitalbeschaffung deutlich mehr Geld eingesammelt als ursprünglich geplant. Dank starker Investorennachfrage fließen nun über 400 Millionen US-Dollar in die Kassen. Dieses Kapital ist der entscheidende Baustein für die geplante Übernahme der britischen Covelya Group, die das Unternehmen in eine neue Umsatzliga katapultieren soll.
Der Weg zur Covelya-Übernahme
Ursprünglich wollte das Management 350 Millionen US-Dollar am Kapitalmarkt aufnehmen. Da die begleitenden Banken ihre Mehrzuteilungsoption jedoch vollständig ausübten, stieg das Volumen der Mitte März abgeschlossenen Finanzierungsrunde auf 402,5 Millionen US-Dollar. Das Geld dient in erster Linie dazu, den Baranteil für den Kauf der Covelya Group zu stemmen.
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Insgesamt lässt sich Kraken den britischen Anbieter von maritimer Spezialtechnik rund 615 Millionen US-Dollar kosten, wovon 135 Millionen in eigenen Aktien beglichen werden. Durch die Integration von Covelya-Töchtern wie Sonardyne erweitert Kraken sein Portfolio um kritische Navigations- und Kommunikationssysteme für den Unterwassereinsatz.
Wachstumssprung und operative Stärke
Finanziell bedeutet der Zusammenschluss einen massiven Sprung. Auf kombinierter Basis rechnen die Unternehmen für 2025 mit einem Umsatz zwischen 351 und 379 Millionen US-Dollar bei einer bereinigten EBITDA-Marge von 24 Prozent. Dass die Aktie am Dienstag dennoch um 5,81 Prozent auf 5,51 Euro nachgab, dürfte nach der rasanten Rally der vergangenen Monate Gewinnmitnahmen geschuldet sein. Auf Sicht von zwölf Monaten steht immer noch ein beeindruckendes Plus von rund 232 Prozent auf der Kurstafel.
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Auch das eigenständige Geschäft floriert abseits der Übernahmepläne. Erst Anfang März meldete Kraken neue Rüstungsaufträge im Wert von 24 Millionen US-Dollar, unter anderem von der polnischen Marine für das KATFISH-System. Zudem geht im kommenden Monat eine neue Batteriefabrik in Nova Scotia in Betrieb, welche die Produktionskapazitäten für die SeaPower-Produktlinie erheblich ausweiten wird.
Der formelle Abschluss der Covelya-Übernahme ist für Ende Juni 2026 angesetzt, sofern die Aufsichtsbehörden wie üblich zustimmen. Mit dem gesicherten Kapital auf dem Treuhandkonto und der anlaufenden Batterieproduktion in Kanada sind die operativen Weichen für das zweite Halbjahr bereits klar gestellt.
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