Kraken Robotics: C$615 Millionen für Covelya

Kraken Robotics kündigt Übernahme der Covelya Group für 615 Mio. CAD und Wechsel an die Toronto Stock Exchange an. Analysten erwarten deutliches Umsatz- und Gewinnwachstum für 2026.

Kraken Robotics Aktie
Kurz & knapp:
  • Übernahme der Covelya Group für 615 Mio. CAD
  • Wechsel an die Toronto Stock Exchange geplant
  • Umsatzsprung auf bis zu 175 Mio. Dollar erwartet
  • Geopolitische Trends treiben Nachfrage nach Unterwassertechnik

Von knapp 1,50 Euro auf über 5 Euro in zwölf Monaten — Kraken Robotics hat eine bemerkenswerte Kursrally hinter sich. Nun stehen zwei strategische Weichenstellungen an, die das Unternehmen in eine andere Liga katapultieren könnten.

Starkes Fundament, ambitionierte Prognosen

Das abgelaufene Geschäftsjahr lieferte solide Zahlen. Der Umsatz kletterte auf 102,2 Millionen kanadische Dollar, nach 91 Millionen im Vorjahr. Das bereinigte EBITDA stieg auf 25 Millionen Dollar, verglichen mit 20,8 Millionen zuvor.

Für 2026 rechnen Analysten mit einem deutlichen Sprung: Der Umsatz soll auf 165 bis 175 Millionen Dollar steigen, das EBITDA auf 40 bis 50 Millionen — und das noch ohne den Beitrag der geplanten Covelya-Übernahme. Binnen vier Jahren hat Kraken seinen Jahresumsatz von 10 Millionen auf über 100 Millionen Dollar verzehnfacht. Das Wachstum ist kein Zufall, sondern Ausdruck einer gezielten Positionierung im maritimen Verteidigungsmarkt.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Kraken Robotics?

Milliardendeal und TSX-Listing

Der größte Schritt ist die angekündigte Übernahme der britischen Covelya Group für rund 615 Millionen kanadische Dollar. Der Abschluss ist für das zweite Quartal 2026 geplant. Covelya soll komplementäre Technologien einbringen und das kombinierte Wachstum auf eine jährliche Rate von 24 Prozent heben.

Parallel dazu bereitet Kraken den Wechsel an die Toronto Stock Exchange vor, der für die zweite Jahreshälfte 2026 vorgesehen ist. Ein solcher Schritt öffnet den Zugang zu institutionellem Kapital und erhöht die Sichtbarkeit bei größeren Investoren — beides dürfte bei einer Übernahme dieser Größenordnung keine unwichtige Rolle spielen.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Kraken Robotics?

Geopolitik als Wachstumstreiber

Hinter dem Umsatzwachstum steckt mehr als gutes Produktdesign. Die Nachfrage nach autonomen Unterwasserdrohnen und Überwachungssystemen steigt, weil kritische Infrastruktur unter Wasser — Pipelines, Datenkabel, Energieversorgung — zunehmend als Sicherheitsrisiko wahrgenommen wird. Kraken bedient genau dieses Segment mit spezialisierten Sensor- und Robotiklösungen für Verteidigungs- und Industriekunden.

Trotz der starken Fundamentaldaten zeigt der Kurs kurzfristig Schwäche: Mit 5,40 Euro liegt die Aktie rund 18 Prozent unter dem Jahreshoch vom März und hat in den vergangenen 30 Tagen etwa sechs Prozent verloren. Auf Jahressicht steht dennoch ein Plus von über 250 Prozent. Der RSI von 42 signalisiert, dass die jüngste Konsolidierung noch nicht überkauft ist — der Markt wartet offenbar auf den nächsten konkreten Katalysator. Den könnte der Abschluss der Covelya-Transaktion im zweiten Quartal liefern.

Kraken Robotics-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Kraken Robotics-Analyse vom 24. April liefert die Antwort:

Die neusten Kraken Robotics-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Kraken Robotics-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 24. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Kraken Robotics: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Diskussion zu Kraken Robotics

Kraken Robotics Jahresrendite