Linde rüstet massiv auf. Mit neuen Großprojekten in den USA sichert sich der Konzern Schlüsselpositionen in der Raumfahrt und der Halbleiterindustrie. Im Fokus steht dabei eine strategische Anlage direkt neben dem SpaceX-Gelände in Texas.
Versorgung für Starship und Halbleiter
In Brownsville, Texas, baut Linde eine neue Luftzerlegungsanlage für 100 Millionen Dollar. Die Fabrik liefert flüssigen Sauerstoff und Stickstoff direkt an die Starbase von SpaceX. Diese Industriegase sind für den Test und den Start des Starship-Raumschiffs unverzichtbar. Durch die unmittelbare Nähe zum Startplatz senkt Linde die Lieferzeiten und steigert die Effizienz der Lieferkette für die kommerzielle Raumfahrt.
Parallel dazu entsteht für 75 Millionen Dollar ein weiterer Standort in North Carolina. Diese Anlage produziert Argon, Stickstoff und Sauerstoff. Damit bedient Linde die regionale Nachfrage aus der Gesundheitsbranche und der Chip-Produktion. Die Investitionen sind Teil einer Strategie, die auf langfristige Lieferverträge und wiederkehrende Einnahmen setzt.
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Institutionelle Investoren greifen zu
Großanleger nutzen die Expansion für Zukäufe. Phraction Management steigerte seine Position zuletzt um über 400 Prozent, während auch Temasek Holdings den Anteil deutlich aufstockte. Mittlerweile befinden sich fast 83 Prozent der Anteile in den Händen institutioneller Investoren.
Analysten untermauern diesen Trend mit hohen Kurszielen. Die Citigroup sieht den fairen Wert bei 580 Dollar. Die UBS hob ihre Prognose auf 579 Dollar an und verwies auf die hohe Preismacht des Konzerns bei schwankender Industrienachfrage.
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Stabile Dividende und Ausblick
Das Management blickt optimistisch auf das laufende Jahr. Der Gewinn je Aktie soll 2026 einen Wert von bis zu 17,90 Dollar erreichen. Im vergangenen Geschäftsjahr erwirtschaftete Linde einen Umsatz von 34 Milliarden Dollar.
Aktionäre profitieren von der stabilen Cashflow-Lage. Die Quartalsdividende steigt um sieben Prozent auf 1,60 Dollar je Aktie. Dies markiert das 33. Jahr mit einer Anhebung in Folge.
An der Börse kostete das Papier zuletzt 422,20 Euro. Seit Jahresbeginn verzeichnet die Aktie ein Plus von gut 15 Prozent. Der Relative-Stärke-Index (RSI) liegt bei 23,6, was auf eine technisch überverkaufte Situation hindeutet. Am 10. Mai 2026 veröffentlicht der Konzern die vollständige Bilanz für das erste Quartal.
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