Lockheed Martin meldet Erfolge bei zwei strategisch wichtigen US-Rüstungsprogrammen. Die Produktion einer neuen Satelliten-Generation läuft an. Parallel dazu sichert sich der Konzern eine Rolle bei der nuklearen Kommunikation der US-Marine. Ein doppelter Erfolg. An der Börse verpufft diese Nachricht völlig.
Satelliten und nukleare Abschreckung
Der Rüstungskonzern hat die Kernbauphase für den Satelliten GPS IIIF SV11 abgeschlossen. Dieses Modell wird als erstes seiner Art ins All starten. Es bietet einen massiv verbesserten Schutz gegen elektronische Störsender. Zusätzlich integriert Lockheed Martin ein neues Such- und Rettungssystem für entlegene Gebiete. Insgesamt baut das Unternehmen zwölf dieser Satelliten in Colorado.
Zeitgleich meldet der Konzern einen Erfolg im Bereich der nuklearen Abschreckung. Lockheed Martin liefert Trainingssysteme für das Flugzeug E-130J Phoenix II. Diese Maschinen sichern die Kommunikation zwischen der US-Führung und Atom-U-Booten. Der Auftrag ist Teil eines größeren Projekts. Northrop Grumman leitet dieses Programm für die US-Marine.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Lockheed?
Gewinneinbruch drückt den Kurs
Trotz der vollen Auftragsbücher trennen sich Investoren von der Aktie. Der Kurs fiel in den vergangenen 30 Tagen um knapp 17 Prozent. Aktuell notiert das Papier bei rund 436 Euro. Damit liegt der Wert deutlich unter dem Rekordhoch vom März.
Der Grund für den Ausverkauf liegt im jüngsten Quartalsbericht. Der Umsatz stagnierte Anfang 2026 bei 18 Milliarden US-Dollar. Der Nettogewinn sank spürbar auf 1,5 Milliarden Dollar.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Lockheed?
Besonders der freie Cashflow enttäuschte den Markt. Hier verbrannte Lockheed Martin im ersten Quartal 291 Millionen Dollar. Im Vorjahr stand noch ein Plus von 955 Millionen Dollar in der Bilanz.
Produktion wird hochgefahren
Das Management hält an seinen Jahreszielen fest. Der Konzern baut seine Kapazitäten in den kommenden sieben Jahren massiv aus. Die Produktion von PAC-3-Raketen soll sich verdreifachen. Bei den Systemen THAAD und PrSM plant Lockheed Martin eine Vervierfachung. Die teuren Investitionen in diese Produktionslinien belasten aktuell den Cashflow. Langfristig bilden sie die Basis für steigende Auslieferungen.
Lockheed-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Lockheed-Analyse vom 30. April liefert die Antwort:
Die neusten Lockheed-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Lockheed-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 30. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Lockheed: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


