Lockheed Martin Aktie: Raketen-Produktion vervierfacht

Der Rüstungskonzern vervierfacht die Fertigung seiner PrSM-Präzisionsraketen und sichert sich parallel Milliardenaufträge für U-Boot-Technik. Die Aktie zeigt sich robust.

Lockheed Aktie
Kurz & knapp:
  • Vierfache Steigerung der PrSM-Raketenproduktion
  • Milliardenvertrag für U-Boot-Bildgebungssysteme
  • Erfolgreicher Schnellstart-Test mit Space Force
  • Aktie mit deutlichem Jahresplus von über 27 Prozent

Der Rüstungskonzern Lockheed Martin schaltet bei der Fertigung seiner neuesten Präzisionsraketen in den nächsten Gang. Unmittelbar nach dem ersten erfolgreichen Kampfeinsatz des PrSM-Systems Anfang März drängt das US-Verteidigungsministerium nun auf eine drastische Ausweitung der Kapazitäten. Neben diesem Großprojekt sichert sich das Unternehmen zeitgleich lukrative Aufträge für U-Boot-Technik und demonstriert seine Fähigkeiten im Weltraum.

Fokus auf die PrSM-Rakete

Kern der jüngsten Entwicklungen ist ein neuer Rahmenvertrag mit dem Pentagon, der die Produktion der Precision Strike Missile (PrSM) vervierfachen soll. Diese Waffe wird das in die Jahre gekommene ATACMS-System ersetzen. Die Entscheidung für den rasanten Ausbau basiert auf konkreten militärischen Resultaten: Erst am 4. März bewies die Langstreckenrakete während der „Operation Epic Fury“ ihre Einsatzfähigkeit.

Ursprünglich plante die US-Armee für das Jahr 2026 lediglich mit 45 Raketen. Nun peilt der neue, auf bis zu sieben Jahre angelegte Vertrag eine Jahreskapazität von rund 550 Stück an. Die Waffe verfügt über eine Reichweite von mindestens 500 Kilometern und wird von bestehenden HIMARS- und MLRS-Plattformen abgefeuert.

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Milliardeninvestitionen und Marine-Aufträge

Um dieses enorme Volumen zu bewältigen, greift der Konzern auf umfassende Vorleistungen zurück. Seit 2017 flossen mehr als sieben Milliarden US-Dollar in den Ausbau der Produktionsstätten, wovon allein zwei Milliarden gezielt für die beschleunigte Munitionsfertigung vorgesehen waren. Das PrSM-Programm nutzt derzeit hochspezialisierte Anlagen in Camden, Arkansas, wo über 400 Mitarbeiter beschäftigt sind.

Parallel zum Raketen-Ausbau meldet die Marine-Sparte einen weiteren Erfolg. Ein neuer Vertrag über technische Unterstützung für U-Boot-Bildgebungssysteme garantiert zunächst 478 Millionen US-Dollar. Werden alle vertraglichen Optionen bis März 2036 gezogen, steigt das Volumen auf bis zu 1,19 Milliarden US-Dollar.

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Weltraum-Erfolg und Marktreaktion

Abgerundet wird die operative Nachrichtenlage durch eine erfolgreiche Übung mit der US Space Force. Gemeinsam mit Firefly Aerospace demonstrierte Lockheed Martin am Mittwoch, dass Satelliten-Nutzlasten innerhalb von nur zwölf Stunden startklar gemacht werden können. Diese Simulation bewies die Fähigkeit, bei nationalen Sicherheitsbedrohungen extrem schnell im Weltraum zu reagieren.

An der Börse stießen die Neuigkeiten auf ein positives Echo. Die Aktie, die im laufenden Jahr bereits ein solides Plus von über 27 Prozent verzeichnet, schloss gestern bei 539,90 Euro. Flankiert werden die operativen Fortschritte von einer personellen Veränderung: Jenna McMullin übernimmt mit sofortiger Wirkung den Posten der Kommunikationschefin.

Die Kombination aus hochgefahrener Raketenproduktion, langfristigen Marine-Verträgen und schnellen Weltraum-Einsätzen unterstreicht die breite Aufstellung des Rüstungsriesen. Der Fokus liegt nun auf der zügigen industriellen Umsetzung des PrSM-Rahmenvertrags, um die ambitionierte Zielmarke von 550 Raketen pro Jahr planmäßig zu erreichen.

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