Die Lockheed-Martin-Tochter Sikorsky ist für die Lieferung von Präsidentenhubschraubern des Typs S-92A+ an die südkoreanischen Luftstreitkräfte ausgewählt worden. Wie das Unternehmen am Freitag mitteilte, umfasst das Programm auch den Einbau der Missionsausrüstung in Korea sowie Unterstützung bei der Instandhaltung.
Ausbau des Geschäfts mit Missionssystemen
Die Auswahl folgt auf eine Übernahme im Bereich der Unterwasserkriegführung. Am 26. Oktober schloss Lockheed Martin den Kauf von Ultra Maritime ab. Das übernommene Unternehmen wurde dem Geschäftsbereich Rotary and Mission Systems zugeordnet und ergänzt dessen Fähigkeiten in der Unterwasserkriegführung und U-Boot-Abwehr.
Ebenfalls am 26. Oktober stufte Morgan Stanley Lockheed Martin von „Equal-Weight“ auf „Overweight“ hoch. Medienberichten zufolge setzte das Analysehaus dabei ein Kursziel von 835 $. Damit liegt eine ausdrücklich positivere Einstufung des Hauses vor.
Vergleich und weitere Aufträge
Am Mittwoch teilte die US-Gleichstellungsbehörde EEOC mit, dass Lockheed Martin einem Vergleich über rund 29,5 Millionen $ zugestimmt hat. Er soll Vorwürfe wegen Beschäftigungsdiskriminierung und Verstößen gegen Auftragnehmerpflichten beilegen. Das Unternehmen räumte dabei keine Haftung ein.
Von der Vergleichssumme entfallen 22 Millionen $ auf die Vereinigten Staaten. Rund 7,5 Millionen $ sind für mehr als 1.000 Beschäftigte vorgesehen.
Im militärischen Geschäft meldete Lockheed Martin am 27. Oktober einen Produktionsauftrag der US-Luftwaffe über 694 Millionen $. Er betrifft die luftgestützte Waffe ARRW. Zugleich kündigte das Unternehmen eine Erweiterung seines Produktionsstandorts in Troy, Alabama, an.
Am 2. November folgte die Ankündigung einer Investition von 420 Millionen $ in die Fertigung in Camden, Arkansas. Dort sollen die Kapazitäten für PAC-3, THAAD und PrSM steigen. Über fünf Jahre erwartet Lockheed Martin 650 neue Vollzeitstellen.
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