Lotus Resources Aktie: 16,4% Short-Anteil trotz Fortschritten

Lotus Resources Aktie

Die Aktie des afrikanischen Uranproduzenten Lotus Resources steht unter Druck. Der Short-Anteil kletterte zuletzt auf über 16 Prozent. Zeitgleich meldet das Unternehmen Fortschritte an beiden Hauptprojekten. Ein Widerspruch, der Anleger beschäftigt.

Brandschaden behoben, Produktion läuft wieder

Im April hatte ein Feuer die Trocknungs- und Verpackungsanlage der Kayelekera-Mine in Malawi getroffen. Die Produktion stand still. Lotus Resources reagierte schnell: Innerhalb von zwei Wochen liefen die Prozesse wieder – mit provisorischen Paneelen, bis die dauerhaften Ersatzteile eintreffen.

Das primäre Ziel ist die sogenannte Steady-State-Produktion. Diese Phase soll bis Ende 2026 erreicht sein. Dann will das Unternehmen frische Erze verarbeiten und die Säureanlage vollständig in Betrieb nehmen. Die jährliche Nennkapazität liegt bei 2,4 Millionen Pfund Uran.

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Shortseller wittern Schwäche

Gleichzeitig steigt der Druck von der anderen Seite. Mitte Mai lag der Short-Anteil bei Lotus Resources bei rund 16,4 Prozent. Das ist ein hoher Wert. Auslöser dürften die operativen Schwierigkeiten im März-Quartal gewesen sein, die die Produktion belasteten. Mehrere Veränderungen bei den wesentlichen Beteiligungen kamen hinzu.

Der Kassenbestand des Unternehmens belief sich Ende März auf 85 Millionen Australische Dollar. Davon ausgenommen sind zehn Millionen Dollar, die als Sicherheit für die Umweltkaution der Kayelekera-Mine hinterlegt sind.

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Letlhakane: Bohrungen abgeschlossen

In Botswana treibt Lotus das zweite Standbein voran. Beim Letlhakane-Uranprojekt ist die erste Phase eines 10.000 Meter umfassenden Infill-Bohrprogramms abgeschlossen – 71 Bohrlöcher auf der Serule-West-Lagerstätte.

Die ersten Ergebnisse bestätigen durchgehend hochgradige Uranmineralisierung. Sie fließen in eine aktualisierte Ressourcenschätzung ein, die für die zweite Jahreshälfte erwartet wird. Parallel laufen Studien zur Optimierung der Abbaumethoden und der Verarbeitung.

Ausblick: Entscheidendes zweites Halbjahr

Für Anleger zeichnen sich konkrete Katalysatoren ab. Gelingt der Übergang zur vollen Auslastung in Kayelekera, ließe sich erstmals verlässlich beziffern, was das Uran tatsächlich kostet – und wann freier Cashflow fließt. Die Ressourcenaktualisierung für Letlhakane ist ein weiterer Meilenstein, der die Grundlage für eine Vormachbarkeitsstudie legt. Diese ist für die erste Jahreshälfte 2027 geplant.

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