Ein Rauchmelder-Alarm kurz nach dem Start – und ein Ferienflug endet noch vor dem Steigflug über Deutschland. Eine Maschine der Lufthansa-Tochter Eurowings musste am Nachmittag in Düsseldorf eine Sicherheitslandung hinlegen, nur zwölf Minuten nach dem Abheben in Richtung Brindisi.

Rauch kurz nach dem Start

An Bord befanden sich 144 Passagiere, als die Besatzung eine leichte Rauchentwicklung feststellte. Die Piloten entschieden sich zur Umkehr und setzten den Flieger sicher wieder auf der Südbahn des Düsseldorfer Flughafens auf. Die Reisenden verließen die Maschine über eine mobile Treppe auf dem Rollfeld und wurden per Bus zum Terminal gebracht.

Vor Ort waren rund 70 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz, der nach zwei Stunden beendet war. Zwei Passagiere kamen vorsorglich in umliegende Krankenhäuser. Der Flugverkehr am Airport wurde kurzzeitig unterbrochen und über die Nordbahn umgeleitet, mittlerweile läuft der Betrieb wieder ohne Einschränkungen.

Maschine wird technisch untersucht

Eurowings erklärte, die Sicherheit der Passagiere sei zu keinem Zeitpunkt gefährdet gewesen, bedauerte aber die Unannehmlichkeiten für die Betroffenen. Das betroffene Flugzeug wird derzeit technisch untersucht, zur genauen Ursache der Rauchentwicklung liegen noch keine Erkenntnisse vor.

Solche Vorfälle bleiben für Airlines im Tagesgeschäft nicht ungewöhnlich – Sicherheitslandungen aus Vorsicht gehören zum Standardprozedere, wenn technische Warnsignale auftreten. Für den Flugbetrieb der Lufthansa-Gruppe dürfte der Vorfall ohne größere operative Folgen bleiben, sobald die technische Prüfung der Maschine abgeschlossen ist.