Marathon Digital Aktie: 1,3 Milliarden Verlust im Q1

Marathon Digital verzeichnet einen Nettoverlust von 1,3 Milliarden Dollar, verursacht durch Bitcoin-Wertberichtigungen, trotz gestiegener Mining-Kapazitäten.

Marathon Digital Aktie
Kurz & knapp:
  • Nettoverlust von 1,3 Milliarden Dollar
  • Umsatzrückgang um 18 Prozent
  • Hashrate steigt auf 72,2 Exahash
  • Fokus auf KI-Infrastruktur-Ausbau

Marathon Digital kämpft mit einem massiven Ungleichgewicht zwischen technischem Ausbau und finanzieller Realität. Die Mining-Kapazitäten erreichen neue Höchststände. Dennoch drückten Marktwertberichtigungen das Ergebnis tief in die roten Zahlen. Die Aktie bricht am Dienstag um über zehn Prozent auf 10,15 Euro ein.

Der Nettoverlust weitete sich im ersten Quartal 2026 auf 1,3 Milliarden US-Dollar aus. Im Vorjahr lag das Minus bei 533 Millionen Dollar. Mit einem Verlust von 3,31 Dollar je Aktie wurden die Markterwartungen von 1,41 Dollar weit verfehlt.

Hauptverantwortlich sind unrealisierte Marktwertanpassungen auf die eigenen Bitcoin-Bestände. Diese schlugen mit etwa einer Milliarde Dollar zu Buche. Parallel dazu sank der Umsatz um 18 Prozent auf 174,6 Millionen Dollar.

Mining-Rekorde verpuffen an der Netzschwierigkeit

Technisch gesehen legte Marathon deutlich zu. Die Rechenleistung stieg im Vergleich zum Vorjahr um 33 Prozent auf 72,2 Exahash pro Sekunde. Dennoch sank die Zahl der produzierten Bitcoins leicht auf 2.247 Einheiten.

Die gestiegene Netzschwierigkeit glich die Kapazitätserweiterungen nahezu vollständig aus. Das Unternehmen hält derzeit 35.303 Bitcoin. Knapp 10.000 dieser Münzen sind als Sicherheiten hinterlegt oder verliehen.

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Umbau zum KI-Infrastrukturanbieter

Das Management forciert den Wandel zum Infrastruktur-Dienstleister. Im Zentrum steht die Übernahme von Long Ridge Energy & Power. Dieser Standort soll zu einem KI-Campus mit einer Kapazität von einem Gigawatt ausgebaut werden.

Indes investierte Marathon in das Gemeinschaftsunternehmen Starwood Digital Ventures. Die Stromkosten an den eigenen Standorten liegen bei 0,04 US-Dollar pro Kilowattstunde. Dies ist eine leichte Verbesserung gegenüber dem Vorjahr.

Die Integration der neuen Rechenzentren soll die Abhängigkeit von Drittanbietern senken. Im weiteren Jahresverlauf folgen Updates zur Long Ridge-Plattform sowie Fortschritte bei internationalen Expansionsprojekten.

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