Marinomed Biotech sucht nach Wegen aus der Kurskrise. Während große Entwicklungsprojekte viel Zeit beanspruchen, will das Unternehmen nun über das Geschäft mit Rezepturarzneimitteln schneller Geld verdienen. Anleger reagieren bisher skeptisch. Seit Jahresbeginn verlor die Aktie fast 49 Prozent an Wert.
Neue Strategie mit Marinosolv
Marinomed nutzt die eigene Technologieplattform für den Einstieg in das sogenannte Compounding. Erstes Ziel sind spezielle Tacrolimus-Augentropfen. Diese wässrige Lösung soll deutlich effizienter sein als herkömmliche Produkte. Das Unternehmen gibt an, dass eine zehnfach geringere Konzentration für die volle Wirkung ausreicht.
Augenärzte aus den USA und Europa haben den Bedarf für diese Lösung bereits bestätigt. Die Tropfen könnten bei schweren Entzündungen oder Hornhautabstoßungen zum Einsatz kommen. Ein weiteres Ziel ist die Behandlung chronisch trockener Augen. Marinomed will damit den notwendigen Einsatz von Steroiden bei Patienten reduzieren.
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Finanzspritze als Brücke
Der Zeitplan für die ersten Umsätze steht. Das Management erwartet erste Erlöse aus dem neuen Bereich ab Ende 2026. Bis dahin dient eine jüngst abgeschlossene Kapitalerhöhung als finanzielle Brücke. Diese Maßnahme brachte dem Unternehmen brutto 2,23 Millionen Euro ein.
Dieses Kapital sichert den Betrieb bis zu größeren Meilensteinzahlungen. Besonders das Projekt Budesolv gegen Heuschnupfen steht dabei im Fokus. Die klinischen Tests der Phase 3 sind bereits abgeschlossen. Derzeit laufen Verhandlungen für wichtige Märkte in Europa, Asien und den USA.
Die Börse reagiert empfindlich auf die finanzielle Durststrecke. Am Montag sackte der Kurs um gut zehn Prozent auf 9,80 Euro ab. Damit notiert das Papier nur noch knapp über seinem Jahrestief. Der Fokus liegt nun auf dem zeitnahen Abschluss der Partnering-Gespräche für Budesolv.
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