Die KI-Revolution treibt Tech-Aktien in schwindelerregende Höhen – doch nicht jedes Unternehmen kann das Tempo halten. Marvell Technology, ein wichtiger Player im KI-Hardware-Segment, hat Investoren gerade einen bösen Dämpfer verpasst. Trotz Rekordumsätzen im abgelaufenen Quartar reicht die Leistung nicht aus, um die enttäuschende Prognose für die kommenden Monate zu übertünchen.
Ernüchternde Prognose lässt Aktie crashen
Das eigentliche Problem ist nicht die Vergangenheit, sondern die Zukunft: Marvell erwartet für das dritte Quartal einen Umsatz von rund 2,06 Milliarden US-Dollar – deutlich unter den Analystenerwartungen von 2,1 Milliarden. Diese düstere Vorhersage ließ die Aktie um bis zu 18 Prozent einbrechen und markiert einen herben Rückschlag für alle, die auf eine ungebrochene KI-Nachfrage gesetzt hatten.
Data Center-Boom zeigt erste Risse
Im Kern der Enttäuschung liegt die Ernüchterung im wichtigsten Geschäftsbereich: Der Umsatz im Data-Center-Segment wird voraussichtlich stagnieren. Diese Entwicklung nährt massive Zweifel an der Nachhaltigkeit des KI-Booms, der Marvell zuletzt beflügelt hatte. Die unregelmäßigen Investitionszyklen der großen Cloud-Kunden – darunter Tech-Giganten wie Microsoft und Amazon – führen zu unsteten Verkaufsmustern, die Analysten als „Lumpiness“ bezeichnen.
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Rekordzahlen helfen nicht gegen Zukunftsängste
Die Ironie der Situation: Das zweite Quartal war eigentlich herausragend. Der Chip-Designer verbuchte mit 2,01 Milliarden US-Dollar einen Rekordumsatz, ein Plus von 58 Prozent im Jahresvergleich. Das Data-Center-Geschäft wuchs sogar um 69 Prozent. Doch die beeindruckenden Rückblickzahlen verblassten angesichts der schwachen Prognose.
Analysten ziehen Notbremse
Die Reaktion der Marktbeobachter folgte prompt: Die Bank of America stufte die Aktie von „Buy“ auf „Neutral“ herab und senkte das Kursziel deutlich. Der Grund: Die Sichtbarkeit der KI-Wachstumsstory hat sich eingetrübt. Berichte über mögliche Verzögerungen bei Chip-Programmen für Schlüsselkunden wie Microsoft und Amazon nähren zusätzliche Zweifel.
Die Frage, die Anleger nun umtreibt: Handelt es sich bei Marvell nur um eine vorübergehende Delle im KI-Boom – oder zeigt sich hier bereits die erste ernsthafte Ermüdung des Hypes?
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