Danaher greift zu – und zwar richtig. Der Diagnostik-Gigant übernimmt Masimo für satte 9,9 Milliarden Dollar. Die Aktie explodiert vorbörslich um 33 Prozent auf 173,80 Dollar. 180 Dollar pro Aktie in bar – da haben die Masimo-Aktionäre wohl kaum etwas dagegen.
Die Zahlen machen deutlich: Danaher meint es ernst. Ein Transaktionsmultiple von 18x geschätztem 2027-EBITDA ist ambitioniert, aber nicht überzogen. Mit den erwarteten Synergien sinkt der Multiple auf 15x – ein durchaus vertretbarer Wert für ein Unternehmen mit starker Marktposition in der Pulsoxymetrie und Patientenüberwachung.
Wo liegt der strategische Hebel?
Masimo wird als eigenständige Einheit in Danahers Diagnostik-Segment integriert – neben Schwergewichten wie Radiometer, Cepheid und Beckman Coulter Diagnostics. Die Übernahme stärkt Danahers Position in der Akutversorgung erheblich. Masimos Sensortechnologie und KI-gestützte Überwachungslösungen passen perfekt ins Portfolio.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Masimo?
Rainer Blair, CEO von Danaher, spricht von „außergewöhnlicher strategischer Passung“. Julie Sawyer Montgomery, zuständig für die Diagnostik-Sparte, hebt die „fortschrittliche Sensortechnologie“ hervor. Mit dem Danaher Business System und der globalen Reichweite sollen Masimos Lösungen noch stärker in die Märkte gebracht werden.
Die Rechnung geht auf
Die Zahlen lesen sich durchaus attraktiv: Bereits im ersten vollen Jahr nach Abschluss soll die Übernahme 0,15 bis 0,20 Dollar je Aktie zum bereinigten Gewinn beisteuern. Im fünften Jahr dann stolze 0,70 Dollar. Langfristig erwartet Danaher ein hohes einstelliges Core-Umsatzwachstum – das würde das Wachstumsprofil der gesamten Diagnostik-Sparte beschleunigen.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Masimo?
Danaher rechnet für 2027 mit einem Masimo-EBITDA von über 530 Millionen Dollar. Dazu kommen mehr als 125 Millionen Dollar an jährlichen Kosteneinsparungen und über 50 Millionen Dollar an Umsatzsynergien bis zum fünften Jahr. Die Finanzierung läuft über Cash und Fremdkapital – bei Danahers Bilanz kein Problem.
Der Deal soll in der zweiten Jahreshälfte 2026 abgeschlossen werden. Voraussetzung: die üblichen regulatorischen Freigaben und die Zustimmung der Masimo-Aktionäre. Letztere dürfte bei 180 Dollar je Aktie eine reine Formsache sein.
Für Danaher ein klarer Strategieschritt, um die Diagnostik-Sparte zu verstärken. Für Masimo-Aktionäre ein lukrativer Exit. Die Vorbörsenkurse zeigen: Der Markt nimmt die Nachricht begeistert auf.
Masimo-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Masimo-Analyse vom 17. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Masimo-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Masimo-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 17. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Masimo: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

